- Die Weltnummer 2 Jelena Rybakina ist an den French Open bereits ausgeschieden.
- Während Novak Djokovic erneut einen Satz abgeben muss, zeigen sich Alexander Zverev und Casper Ruud souverän.
- Jakub Mensik bricht in der brütenden Hitze von Paris nach seinem 5-Satz-Sieg gegen Mariano Navone zusammen.
- Weiter ohne zu glänzen sind die Polin Iga Swiatek und die Russin Mirra Andrejewa.
Für Australian-Open-Siegerin Jelena Rybakina sind die French Open schon beendet. Die Kasachin unterlag der Ukrainerin Julija Starodubzewa (WTA 55) 3:6, 6:1, 6:7 (4:10). Die an Position zwei gesetzte Rybakina gab ihr Match nach einem ordentlichen Start aus der Hand und leistete sich 71 unerzwungene Fehler – zu viel, um weiter um den Titel mitreden zu können.
Wie schon in der Startrunde gegen Giovanni Mpetshi Perricard (ATP 80) musste Novak Djokovic auch gegen Valentin Royer (FRA) einen Satz abgeben. Die Weltnummer 4 aus Serbien siegte schliesslich in 3:44 Stunden 6:3, 6:2, 6:7 (7:9), 6:3. In Paris, wo Djokovic dreimal den Titel gewinnen konnte, absolvierte er nun seinen 120. Match – nie zuvor hat ein Profi derart viele Partien bei einem einzelnen Grand Slam bestritten. Zuvor hatte er in der Wertung gleichauf mit Roger Federer gelegen, der 119 Mal in Wimbledon aufschlug.
Jakub Mensik liess sich nach seinem dramatischen Einzug in die dritte Runde der French Open völlig erschöpft auf den Rücken fallen – und konnte nicht mehr aufstehen. Von Krämpfen geplagt wälzte sich der tschechische Tennisspieler nach seinem 6:3, 2:6, 6:4, 1:6, 7:6 (13:11)-Kraftakt über 4:41 Stunden bei brütender Pariser Hitze auf dem roten Sand, sein geschlagener Gegner Mariano Navone (ATP 38) lief herüber und gratulierte dem am Boden liegenden 20-Jährigen fair. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit kümmerten sich Sanitäter mit Eisbeuteln um den ausgelaugten Profi. Nach einigen Minuten schleppte sich Mensik (ATP 27) unter dem Applaus der Fans vom Platz.
Ganz anders sah es bei Alexander Zverev aus. Die Weltnummer 3 machte in ihrem Zweitrundenspiel mit der kniffligen Aufgabe Tomas Machac (CZE/ATP 43) kurzen Prozess. Nach 1:48 Stunden war das 6:4, 6:2, 6:2 für den Deutschen, der seinen Aufschlag kein einziges Mal abgeben musste, unter Dach und Fach.
Ebenfalls schadlos hielt sich Casper Ruud (NOR/ATP 16). Auch der Roland-Garros-Finalist von 2022 und 2023 liess sich auf dem Weg zum 6:3, 6:2, 6:4 gegen Hamad Medjedovic (SRB/ATP 58) kein einziges Mal breaken. In der Startrunde hatte die ehemalige Weltnummer 2 noch mit einem Hitzeschlag zu kämpfen gehabt und gleich 11 Games in Serie verloren.
Fehlerhaft in die dritte Runde: Die vierfache Turniersiegerin Iga Swiatek (WTA 3) hat auch ihren zweiten Match in Paris gewonnen, dabei aber keine gute Leistung gezeigt. Die Polin siegte gegen Sara Bejlek aus Tschechien (WTA 35) letztlich 6:2, 6:3. Swiatek schien bei grosser Hitze Probleme mit den äusseren Bedingungen zu haben – insbesondere im zweiten Satz. Zahlreiche Bälle verschlug sie teilweise deutlich, ihre limitierte Gegnerin konnte das aber nicht entscheidend nutzen.
Auch die russische Weltnummer 8 Mirra Andrejewa erwischte nicht ihren besten Tag. Die 19-Jährige beging auf dem Weg zu ihrem 3:6, 6:1, 6:1-Erfolg gegen Marina Bassols (ESP/WTA 175) ganze 43 Fehler.
Ausgeschieden ist hingegen die Finalistin von 2024. Jasmine Paolini (ITA/WTA 13) musste sich gegen Solana Sierra (ARG/WTA 68) mit 6:3, 4:6, 3:6 geschlagen geben. Bei 4:2 im 2. Durchgang riss bei der zweifachen WTA-1000-Turniersiegerin der Faden und sie musste die nächsten 7 Games allesamt abgeben.