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Schiri-Unruhen an den US Open «Ihr seid alles Spinner!» – Tsitsipas und Nadal in Rage

Stefanos Tsitsipas und Rafael Nadal haben sich bei ihren Matches in Flushing Meadows mit den Schiedsrichtern angelegt.

Die Erstrunden-Niederlage von Stefanos Tsitsipas an den US Open ging nicht ohne Nebengeräusche über die Bühne. Stuhl-Schiedsrichter Damien Dumusois verwarnte den Griechen erst wegen Coachings durch sein Team, dann wegen Zeitüberschreitung im 4. Satz, als Tsitsipas unter Krämpfen zu leiden schien.

Wahrscheinlich, weil du Franzose bist. Ihr seid alles Spinner!
Autor: Stefanos Tsitsipas

Das gefiel dem 21-Jährigen ganz und gar nicht. «Ich weiss nicht, was du gegen mich hast», blaffte er den Franzosen an. «Wahrscheinlich, weil du Franzose bist. Ihr seid alles Spinner!» Nach dem Spiel wiederholte er die Vorwürfe an Dumusois. Sein Vater coache ihn nicht, betonte Tsitsipas. «Er feuert mich höchstens an, wie das bei anderen Spielern auch der Fall ist.»

Nadal unzufrieden über Zeitstrafe

Auch bei Rafael Nadals 3-Satz-Sieg gegen John Millman gab es einen kurzen Disput mit der Schiedsrichterin. Als diese dem Spanier eine Zeitstrafe auferlegte, zettelte Nadal eine Diskussion an.

«Ich war bereit zu servieren, habe aber darauf gewartet, dass das Publikum still wird», verteidigte sich Nadal. Die Unparteiische wollte nichts davon hören.

Legende: Video Nadal diskutiert nach Zeitstrafe mit Schiedsrichterin abspielen. Laufzeit 00:46 Minuten.
Aus sportlive vom 28.08.2019.

15 Kommentare

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  • Kommentar von Herr Stähli  (TheRealDouble3)
    Warum Tsitsipas überhaupt in den Top 10 ist, ist ein Rätsel, genau wie bei Zverev auch. Wenn solche Spieler die Zukunft des Tennis sind, wird dieser Sport schon bald nicht mehr sehr populär sein.
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  • Kommentar von Suat Ulusoy  (SuatU)
    Wir haben es letztes Jahr bei den US Open gesehen und dieses Jahr scheint es nicht anders zu sein: Die Verwarnungen für Coaching werden willkürlich ausgesprochen. Einmal wird äusserst streng gehandelt, öfters gibt es überhaupt keine Sanktionen bei ganz offensichtlichen Fällen. Meiner Meinung nach sollte Coaching von Aussen ganz einfach erlaubt sein, weil es eh nicht richtig kontrolliert werden kann. Jedoch bin ich gar kein Freund vom "On-Court-Coaching" auf der WTA-Tour.
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  • Kommentar von markus huegli  (Markus Hügli)
    KM, sie haben nichts begriffen. Hier geht es nicht darum, ob die Dame auf dem Stuhl richtig gehandelt hat o nicht. Es geht primär darum, dass der Journi tendenziös u populistisch zugleich „Rafa in Rage“ titelt.
    Richtig ist, dass Rafa kurz u korrekt darauf hinweist, dass er bereit zum Aufschlagen war. Er pflegt einen respektvollen Umgang mit allen, schade sind einige CHer Journalisten nicht dazu im Stande.
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