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In Paris ist für einmal alles anders
Aus sportpanorama vom 27.09.2020.
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Schwere Bälle und Kälte Nadals schwierigste French Open?

Der zwölffache Roland-Garros-Sieger muss sich in Paris mit ungeliebten Bedingungen auseinandersetzen.

Rafael Nadal ist unzufrieden: «Die Bälle sind super-schwer. Sie sind auch viel langsamer als in den Jahren zuvor. Hinzu kommt das kalte, feuchte Wetter. Alles zusammen ist schon sehr schwierig.»

Nach langen Jahren mit der Marke Babolat werden bei den French Open in diesem Jahr erstmals Bälle von Wilson verwendet. Sie sind nicht nur schwerer, sondern nehmen auch den von Nadal so perfekt ausgeführten Spin weniger an. «Ich finde, es ist kein guter Ball für Sandplätze», moniert Nadal, der ein höheres Verletzungsrisiko für die Spieler sieht. «Aber ich bleibe positiv und muss das Beste aus den Bedingungen machen.»

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«Schwierigste Bedingungen für mich» (engl.)
Aus Sport-Clip vom 28.09.2020.
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Vorteil Thiem?

Dass der zwölffache French-Open-Sieger schwere Bälle weniger liebt, ist bekannt. Letztes Jahr kritisierte er dafür das Turnier in Montreal. Nach seinem Viertelfinal-Out an den Australian Open im Januar gegen Dominic Thiem lobte er den Österreicher dafür, dass er mit den schweren Bällen besser habe umgehen können.

Am Starttag hatte bereits das feucht-kalte Wetter in Paris für schlechte Laune gesorgt. Victoria Azarenka zog sich während eines Regenunterbruchs (ohne Erlaubnis der Schiedsrichterin) sogar in die Garderobe zurück und bestritt die Partie in einem auffälligen Regen-Outfit.

Serenas mangelndes Gespür für Schnee

Etliche Spielerinnen äusserten ihren Respekt vor der Kälte. So meinte Serena Williams: «Ich hasse die Kälte. Ich habe fast noch nie Schnee gesehen. Das kalte Wetter und ich – das passt nicht zusammen.» Die topgesetzte Simona Halep sagte: «Roland Garros Ende September zu spielen, ist schon komisch.»

SRF zwei, sportpanorama, 27.9.20;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Flückiger  (Daniel Flückiger)
    Schade, jammert Nadal über den Lauf der Zeit. Da vergisst er gerne, dass er Wimbledon auch je nur hat gewinnen können, weil es dort langsamer wurde (genau gleich wie auf den Hartbelägen). Ist doch gut so, bevor- bzw. benachteilen die Bedingungen nicht immer die gleichen Spieler. Auf ein spannendes Turnier!
  • Kommentar von Roman Frey  (freydremarley)
    Soweit ich weiss, sind die Bedingungen, soweit möglich, für alle gleich. Ausserdem erfahren die Grand Slam Turniere praktisch jährlich kleinere Änderungen.
  • Kommentar von Fred Savage  (Fred(T/B))
    Miguel Garcia Lopez...stimme ihren Kommentar zu, aber Rafael Nadal kann glücklich sein, dass das Dach zb. nicht schon vor 10 Jahren gebaut wurde. Eigentlich sollte das Dach schon vor 2-3 Jahren da sein. Wenn die Organisatoren was gegen Nadal hätten, dann wäre das Dach schon vor 10 Jahren da gewesen. Sogar mit offenen Dach hat Novak größere Chancen in diesem Jahr, so wird die Geschichte in diesem Jahr sehr spannend. Aber Nadal bleibt trotzdem der top Favorit