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Viel Kurioses im «Big Apple» US Open 2018: Ein Turnier der Extreme

Die US Open waren das verrückteste Grand-Slam-Turnier seit langem. Wir blicken auf einige Vorkommnisse zurück.

Bruthitze

Extreme Wetterbedingungen mit bis zu 38 Grad und über 50 Prozent Luftfeuchtigkeit bildeten den Rahmen für Kurioses auf und nebem dem Court.

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Grosse Hitze an den US Open
Aus Sport-Clip vom 30.08.2018.
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Tête-à-Tête im Eisbad

Neu dürfen auch die Männer bei grosser Hitze nach dem dritten Satz kurz pausieren. Novak Djokovic verbrachte die genehmigten 10 Minuten zusammen mit Erstrundengegner Marton Fucsovics nackt im Eisbad.

Murrays Schuldzuweisung

Eine solche Hitzepause habe Fernando Verdasco verbotenerweise zum Gespräch mit dem Coach genutzt, klagte Andy Murray. Der Spanier stritt ab. Worauf der Schotte via Instagram sarkatisch kommentierte: «Ich glaube, ich muss zum Arzt, weil ich mir Dinge einbilde.»

Andy Murrays Instagram-Beitrag
Legende: Entlud seinen Frust im Internet Andy Murray. INSTAGRAM

Das verkehrte Shirt

Alizé Cornet bemerkte erst auf dem Court, dass sie ihr Shirt verkehrt herum trug. Nach dem Richten des Oberteils kassierte sie prompt eine Verwarnung für «unsportliches Verhalten.» Regeltechnisch zwar korrekt, aber fragwürdig. Die Männer dürfen sogar ungestraft oben ohne auf ihrem Stuhl sitzen.

Cornet kehrt ihr Shirt um

Schiri als Motivator

Nick Kyrgios lag gegen Pierre-Hugues Herbert 4:6, 0:3 zurück, als beim Seitenwechsel Schiedsrichter Mohamed Lahyani von seinem Stuhl stieg. «Ich will dir helfen, ich weiss, das bist nicht du», redete er Kyrgios gut zu – und der drehte die Partie. Nicht nur Roger Federer kritisierte die Intervention scharf.

Kyrgios wird vom Umpire aufgemuntert

Williams wittert Sexismus

Drei Verwarnungen kassierte Serena Williams im Final. Ihrer Gegnerin Naomi Osaka wurde zuerst ein Punkt und dann ein Game zugesprochen. Nach dem Spiel tobte die 36-Jährige: «Dass man mir ein Game weggenommen hat, wirkt sexistisch. Einem Mann hätte man dafür nie ein Game weggenommen.»

Video
Williams: «Das gibt mir wirklich zu denken»
Aus Sport-Clip vom 09.09.2018.
abspielen

Sendebezug: SRF info, sportlive, 08.09.2018, 22:00 Uhr

10 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Bei einer solchen Hitze zu spielen ist für alle Athleten eine Zumutung und erst noch lebensgefährlich. Wenn es ums Geld geht tun sie alles. Sie können sich nun vorstellen, was tausende Arbeiter in grosser Hitze (Strassenbau usw.) tagtäglich alles leisten. Nur ist ihr Lohn einiges geringer.
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  • Kommentar von Janis Berger  (janis123)
    Hätte Williams auch über Sexismus geklagt, wenn der Schiri eine Frau gewesen wäre? Wohl kaum. Wer ist da also sexistisch?
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    1. Antwort von Nico Reichmann  (Nico)
      Wenn eine Frau von einer Frau ungerecht behandelt wird könnte man auch nicht von Sexismus sprechen. Ich bin gegen Williams aber Wörter sollten wir vielleicht schon im richtigen Begriffszusammenhang verwenden..
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    2. Antwort von Janis Berger  (janis123)
      @Herr Reichmann: wieso kann man da nicht von Sexismus sprechen? Williams bezieht den (angeblichen) Sexismus auf die Tatsache, dass ein Mann für die gleichen Beschimpfungen vom Schiri keinen Gameabzug erhalten hätte. Das kann eine Frau genauso gut entscheiden wie ein Mann. Bevor Sie von „Begriffszusammenhang“ sprechem, sollten Sie sich klar darüber werden, dass Sexismus nicht eine „Beleidigung durch das andere Geschlecht ist“, sondern eine Diskriminierung, bei dem jeder Täter sein kann.
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    3. Antwort von Janis Berger  (janis123)
      @ Reichmann:
      http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sexismus-frauen-koennen-das-auch-kolumne-a-1176775-amp.html
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    4. Antwort von Sibylle Haag  (SibüuHa)
      Williams spricht von einer Person ungerecht behandelt geworden zusein. So stark, dass sie sich diskriminiert gefühlt hat, da es Männern nicht passieren würde. Weshalb ist es dann falsch die Wahrheit, Sexismus zu nennen.
      Da kommt es nicht drauf an welches Geschlecht der Schiri hat, sonder das der Spieler!
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    5. Antwort von Nico Reichmann  (Nico)
      @Berger, schon richtig. trotzdem wird sexismus meist vom einen geschlecht zum anderen diskrimierend ausgeübt, weil das diskriminierende geschlecht das eigene bevorzugt.. zn. männer behandeln andere männer anders als frauen
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  • Kommentar von Suat Ulusoy  (SuatU)
    Ein turbulentes, ereignisreiches Turnier - doch an SF nur die Frage: Warum werden ganz sachliche Kommentare manchmal nicht veröffentlicht, wenn sie in eine etwas andere Richtung gehen und auf Zusammenhänge hinweisen? Gibt es die Möglichkeit einer direkten Kontaktaufnahme?
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    1. Antwort von (SRF)
      Guten Tag
      Wir veröffentlichen nur Kommentare, die der SRF-Netiquette entsprechen. Diese finden Sie unter folgendem Link: https://www.srf.ch/hilfe/rechtliches/netiquette-und-user-generated-content-ugc
      Freundliche Grüsse, SRF Sport
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    2. Antwort von Samuel Galli  (shark99)
      Ja ,ja die SRF Nettiquette.... Ihr veröffentlicht nur das was ihr wollt und gut ist für euch. Kritische Stimmen werden vorenthalten... Schöne Netiquette....
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