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Federer: «Es ist alles anders – unglaublich»
Aus Sport-Clip vom 26.06.2021.
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Vor Wimbledon-Auftakt Federer: «Mein Spiel wird Hochs und Tiefs haben»

Trotz missglückter Vorbereitung geht der 39-Jährige mit grossen Ambitionen ins 3. Grand-Slam-Turnier des Jahres.

Der letzte Auftritt Roger Federers (ATP 8) auf Rasen hat viele Zweifel gesät. Bei seinem Lieblingsturnier in Halle (10 Titel) zog der Baselbieter in der 2. Runde gegen Félix Auger-Aliassime (ATP 19) mit 6:4, 4:6, 2:6 den Kürzeren. Im letzten Satz war Federer kaum wiederzuerkennen. Er agierte fehlerhaft, schwerfällig, lustlos.

Das Problem war nicht etwa körperlicher, sondern mentaler Natur, wie der 20-fache Grand-Slam-Sieger später erklärte. «So etwas wie in Halle wird hier nicht passieren», gab Federer am Samstag bei einem Medientermin zu verstehen. «Ich bin bereit und weiss, dass ich es so viel besser kann.»

Ich fühle mich mental stark, ganz im Gegensatz zu meinem letzten Satz in Halle.
Autor: Roger Federer

Und Federer tritt nicht nur zum Plausch an. «Ich habe eine Chance, hier einen Lauf hinzulegen. Wenn ich die zweite Woche erreiche – und das ist aktuell das Ziel –, kann ich mich mit jedem Spiel steigern. Ich fühle mich mental stark, ganz im Gegensatz zu meinem letzten Satz in Halle.»

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Federer: «Jetzt heisst es einfach: Tennis spielen»
Aus Sport-Clip vom 26.06.2021.
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Mannarino als erste Hürde

Zum Auftakt misst sich Federer am Dienstag mit Adrian Mannarino (ATP 42). Auf dem Papier eine klare Sache: Gegen den 32-jährigen Franzosen hat der 8-fache Wimbledon-Champion in 6 Partien nur einmal einen Satz abgegeben.

Dennoch hebt Federer den Mahnfinger. «Ich darf ihn auf keinen Fall unterschätzen, denn in meinem Spiel gibt es noch immer Hochs und Tiefs. Aber in meiner Situation ist es sicher gut, gegen jemanden zu spielen, den ich schon kenne.»

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Federer spricht über seine Auslosung in Wimbledon
Aus Sport-Clip vom 26.06.2021.
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Fragezeichen hinter Olympia-Teilnahme

Federer will nicht zu weit in die Zukunft blicken. «Wie immer werde ich Punkt für Punkt nehmen.» Auch wie es nach Wimbledon weitergeht, steht noch in den Sternen. «Die Dinge sind nicht mehr so einfach wie früher. In meinem Alter kann man nicht mehr alle Turniere spielen, die man möchte. Mein Gefühl ist immer noch, dass ich gerne an Olympia teilnehmen würde.»

Doch so weit ist der «Maestro» noch nicht. «Zuerst wollen wir Wimbledon über die Bühne bringen, dann werden wir das weitere Vorgehen im Team besprechen.»

SRF zwei, sportflash, 25.6.2021, 20:00 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Hegetschweiler  (hansicomment)
    So richtig an einen grossen Erfolg der Nr. 89 des ATP-Race wird ja tief im Innersten kaum jemand glauben. Sollte er es aber gegen alle Erwartungen bis in den Final oder gar zum Sieg schaffen, dann müsste man neidlos anerkennen, dass dies eine der grössten Leistungen der Open Era ist. Hier könnte man dann das im Sport oft missbrauchte Wort "Sensation" verwenden, und alle die, die Sofasportler ihm jetzt schon zum Ausscheiden raten, hätten sich dann eben geirrt.
  • Kommentar von Reto Barbon  (Jonny B.)
    Haben alle die hier kommentieren sich die Interviews auch abgehört. Sicher hat er seine Saison auf W. ausgerichtet und in seiner Phase muss man dies auch. Des weiteren wird einmal mehr klar, wie perfekt dieser Sportler ist. Mental, Körperlich und als Mensch. Neider gibt es immer - ich selbst wünschte, ich hätte auch nur 10% seiner Qualitäten. Viel Erfolg durch Freude weiterhin, ich kann Roger immer gerne zuhören. Chapeau
  • Kommentar von Hans Christian  (H.C.)
    Herr Federer, sie haben alles in ihrem Tennissport erreicht und müssten niemanden noch etwas beweisen.

    passen sie auf ihren Körper auf , es lohnt sich