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Wimbledon: Round-up Frauen Sabalenka mit grosser Mühe – Swiatek trifft auf Bencic

Aryna Sabalenka dreht gegen Varvara Gracheva einen Satzrückstand und steht nach hartem Kampf in der nächsten Runde. Auch Petra Kvitova ist weiter.

Aryna Sabalenka winkt ins Publikum.
Legende: Musste ums Weiterkommen zittern Aryna Sabalenka. KEystone/Apa

Die Top-10-Spielerinnen

  • Iga Swiatek (POL/WTA 1) s. Petra Martic (CRO/WTA 29) 6:2, 7:5
  • Aryna Sabalenka (BLR/WTA 2) s. Varvara Gracheva (FRA/WTA 41) 2:6, 7:5, 6:2
  • Jessica Pegula (USA/WTA 4) s. Elisabetta Cocciaretto (ITA/WTA 43) 6:4, 6:0
  • Caroline Garcia (FRA/WTA 5) u. Marie Bouzkova (CZE/WTA 32) 6:7 (0:7), 6:4, 5:7
  • Ons Jabeur (TUN/WTA 6) s. Zhuoxuan Bai (CHN/WTA 191) 6:1, 6:1
  • Petra Kvitova (CZE/WTA 9) s. Alexandra Sasnowitsch (BLR/WTA 69) 6:2, 6:2
  • Daria Kasatkina (RUS/WTA 10) u. Victoria Azarenka (BLR/WTA 20) 2:6, 4:6

Iga Swiatek steht ohne Satzverlust in Wimbledon im Achtelfinal. Beinahe wäre diese Serie aber gerissen, da Petra Martic im zweiten Satz mit grossem Kampf dagegenhielt. Swiatek zeigte im zweiten Umgang ungewohnt viele Flüchtigkeitsfehler, verlor das Game zum Matchgewinn bei eigenem Service zu 0 und liess so nochmals Hoffnung für die Kroatin aufkeimen. Diese erstickte sie allerdings sofort wieder, indem sie ihrerseits zu einem Break kam. Mit dem darauffolgenden Aufschlagspiel gewann Swiatek die Partie nach 1:44 Stunden schlussendlich doch noch. Die Weltnummer 1 trifft im Achtelfinal nun auf die einzig verbliebene Schweizerin Belinda Bencic.

Die Weltnummer 2 Aryna Sabalenka hat das Ausscheiden in der 2. Runde von Wimbledon gerade noch verhindern können. Gegen die Französin Varvara Gracheva gab die Belarussin den Startsatz gleich mit 2:6 her. Erst im 2. Durchgang fand die Australian-Open-Siegerin zu ihrem Spiel. Mit einem 7:5 glich sie die Partie in den Sätzen aus, bevor sie den 3. Umgang dank 2 Servicedurchbrüchen mit 6:2 deutlicher gestaltete. In der nächsten Runde trifft Sabalenka auf die Tschechin Anna Blinkova (WTA 40).

Ohne Probleme bereits im Achtelfinal steht Jessica Pegula. Die US-Amerikanerin brauchte 1 Stunde und 15 Minuten, um den 6:4, 6:0-Erfolg über die Italienerin Elisabetta Cocciaretto klarzumachen. Damit feiert die Weltnummer 4 den zweiten lockeren Sieg in Folge.

Eine Überraschung gab es noch in der letzten Partie des Abends: Caroline Garcia unterlag Marie Bouzkova in 3 Sätzen. Die Französin spielte im 1. Satz ein desolates Tiebreak, welches sie gleich mit 0:7 verlor. Danach fing sich die Favoritin etwas, konnte den Schwung aber nicht so richtig in den 3. Satz mitnehmen. Immer wieder kämpfte sie damit, die Bälle im Feld der Gegnerin unterzubringen. Beim Stand von 5:6 hielt Garcia dem Druck nicht stand und kassierte das spielentscheidende Break.

Kvitova kommt durch – Jabeur macht mit Bai kurzen Prozess

Ons Jabeur gewinnt ihre Zweitrundenpartie locker. Lediglich 44 Minuten benötigte die Tunesierin für ihren 6:1, 6:1-Sieg gegen Zhuoxuan Bai. Der Sieg kommt allerdings nicht überraschend, da die 28-jährige Jabeur ganze 185 Plätze vor der Chinesin in der Weltrangliste liegt.

Die zweifache Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova steht in der dritten Runde. In 74 Minuten setzte sich die 33-jährige Tschechin in zwei Sätzen gegen Alexandra Sasnowitsch klar durch. In einem von vielen Fehlern geprägten Spiel musste Kvitova allerdings nicht ihr bestes Tennis zeigen. Die Siegerin von 2011 und 2014 behielt durchweg die Oberhand und kam durch einen Doppelfehler ihrer Kontrahentin zum ersten Satzgewinn. Sasnowitsch konnte im zweiten Satz zwar noch mit einem Break zum 1:1 ausgleichen, blieb in der Folge aber ohne Chance.

Aus Wimbledon verabschieden muss sich Daria Kasatkina. Die Russin fand im Duell gegen Victoria Azarenka nie richtig in die Partie und musste sich deshalb nach nur 76 Minuten in 2 Sätzen geschlagen geben. Azarenka steht damit zum ersten Mal seit 2017 wieder im Achtelfinal von Wimbledon.

Wahnsinns-Duell zwischen Tsurenko und Bogdan

Eine unglaubliche Partie lieferten sich Lesia Tsurenko (UKR/WTA 60) und Ana Bogdan (ROU/WTA 57) auf dem Court 14. Erst in einem epischen Match-Tiebreak wurde das Duell entschieden – und wie. Tsurenko setzte sich in der Entscheidung mit 20:18 durch, wobei beide Spielerinnen am Ende ihrer Kräfte waren.

Kein Wunder, hatten sie sich doch einen langen Ballwechsel nach dem anderen geliefert. Allein das das Tiebreak dauerte weit über eine halbe Stunde und die gesamte Partie 3 Stunden und 39 Minuten.

Video
Die letzten Punkte zwischen Tsurenko und Bogdan
Aus Sport-Clip vom 07.07.2023.
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 7 Sekunden.

SRF zwei, sportlive, 7.7.23, 12:00 Uhr;

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