Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video Der letzte Begeisterungssturm von Andy Murray abspielen. Laufzeit 00:37 Minuten.
Aus sportflash vom 14.01.2019.
Inhalt

Zum Abschied ein Drama Heroischer Kampf: Murray verliert Fünfsätzer

Andy Murrays Partie gegen Roberto Bautista Agut war nichts für schwache Nerven. Der Schotte verlor und verabschiedete sich.

Er kämpfte, bis er schier umzufallen drohte. Die Hüftprobleme waren unübersehbar. Andy Murray bot in seinem Erstrunden-Spiel gegen Roberto Bautista Agut den Zuschauern ein emotionales Drama. Nach über 4 Stunden musste sich Murray geschlagen geben. 4:6, 4:6, 7:6, 7:6 und 2:6.

Im Platzinterview sagte der Schotte mit zittriger Stimme und feuchten Augen:

Ich habe gedacht, es würde mir leichter fallen. Das hier ist ein fantastischer Ort, um Tennis zu spielen. Ich habe alles gegeben heute. Es war mein letztes Spiel bei den Australian Open – und es war ein grossartiges Spiel.

Nach dem letzten Punkt spielten die Veranstalter noch ein Abschiedsvideo ein, in dem viele seiner langjährigen Weggefährten wie Roger Federer, Rafael Nadal oder Novak Djokovic zu Wort kamen. Wegen der Schmerzen, die ihn seit fast 2 Jahren begleiten, hatte Murray sein Karriereende angekündigt. Spätestens nach seinem Heim-Major in Wimbledon soll Schluss sein.

Die Stimmung während der Partie zwischen Murray und Bautista Agut war überwältigend. Mehrmals erhielt der zweifache Olympiasieger nach spektakulären Punkten Standing Ovations.

Unglaubliche Emotionen nach Satz 3

Mutter Judy hatte auf der Tribüne Tränen in den Augen. Gegen Ende der Partie war es auch bei Andy der Fall.

Nach dem Spiel postete Andys Mutter folgenden Tweet:

Murray kämpfte wie zu seinen besten Zeiten. Trotz seiner eingeschränkten Beinarbeit hielt er die Partie damit erstaunlich offen und machte einen Zweisatz-Rückstand wett. Doch am Ende fehlte schlicht die Kraft.

Sendebezug: Radio SRF 4, Morgenbulletin, 11.01.2019, 07:30 Uhr

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Philippe Amann  (vamos89)
    Wenn dies wirklich Murrays Abschied von der Tennisbühne war, wonach es momentan aussieht, dann hat er sich diesen auf diese Art und Weise verdient. Genau dieser unbändige Wille wird Zuschauern wie Kontrahenten und Freunden auf der Tour in Erinnerung bleiben. Ich würde ihm eine Abschiedsvorstellung in Wimbledon von Herzen gönnen. Mal schauen, ob er dieses Vorhaben umsetzen kann...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Roland Gasche  (NachDenker)
    Wieder so ein unsäglicher, übertriebener Personenkult um eine Person, die wie viele Millionen andere einfach seinen Job macht. Hört endlich mit diesem „was für ein Supermensch-Gelaber“ auf. Murray ist wohl kaum der einzige Mensch auf dieser Welt, der jeden Tag mit Schmerzen seiner Arbeit nachgeht. Ein Bisschen mehr Respekt für all jene die keine Aufmerksamkeit haben und nicht so vergöttert werden, bitteschön.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Jerome Gerster  (jgerster)
      Nur weil man ihm hier den verdienten Respekt zollt heisst das ja nicht, dass man andere deswegen nicht respektiert. Haben Sie ein Problem mit dem Profisport?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von A. Kissling  (aendu77)
    Er ist halt Schotte...und die wissen, wie man kämpft :-) Das hat die Geschichte dieses Landes schon mehrmals gezeigt.
    Ich ziehe den Hut, grossartiger Spieler!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen