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Günthardt: «Es wird sich zeigen, ob der Funke noch springt»
Aus Sport-Clip vom 04.09.2020.
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Zwischenfazit des SRF-Experten Günthardt über die Bubble: «Viele Dinge machen keinen Sinn»

Die erste Woche der US Open neigt sich dem Ende zu. Heinz Günthardt analysiert die speziellen Umstände in New York.

Das sagt SRF-Tennisexperte Heinz Günthardt über:

  • ... die Durchführung des Turniers:

«Für viele Profis ist das Preisgeld überlebenswichtig. Und wir sprechen hier von beträchtlichen Summen – auch wenn man in der 1. Runde der US Open ausscheidet. Aber ob das die US Open sind, die wir sehen wollen? Es wird sich zeigen, ob der Funke noch springt. Es ist jedenfalls gewöhnungsbedürftig.»

  • ... die Bubble US Open:

«Die Veranstalter versuchen dieses Bild stets zu transportieren. Zum Beispiel müssen die Spieler beim Verlassen des Platzes eine Maske anziehen, obwohl die Anlage leer ist. Aus politischer Sicht ist das richtig. Aber viele Dinge machen keinen Sinn – zum Beispiel, dass man im Arthur-Ashe-Stadion trotz riesigen Abständen eine Maske tragen muss.»

  • ... die fehlenden Zuschauer:

«Das Tennis-Erlebnis hat auch mit dem lauten Stadion zu tun. Wenn 23'000 Zuschauer bei einem tollen Punkt aufstehen, verstärkt das den Effekt noch. Wahrscheinlich nehme ich einen guten Punkt in einem leeren Stadion nicht als gleich gut wahr. Daran muss man sich gewöhnen.»

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Was ändern leere Stadien für die Spieler?
Aus Sport-Clip vom 04.09.2020.
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  • ... die elektronischen Linienrichter:

«Man muss sich fragen, ob man das auf den Aussenplätzen beibehalten könnte. So gibt es keine Diskussionen und vor allem keine Fehlentscheide. Die Frage ist, ob man die menschliche Komponente erhalten will, sprich: das emotionale Warten auf Hawk-Eye.»

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Günthardt: «Es gibt keine Fehlentscheide»
Aus Sport-Clip vom 04.09.2020.
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  • ... das Kommentieren aus Zürich:

«Wenn man vor Ort ist, trifft man sehr viele Leute. Schliesslich ist die ganze Tenniswelt vor Ort. Man tauscht sich aus und hat das Gefühl, man wisse schlicht viel mehr als hier in Zürich.»

  • ... 1.-Runden-Out der 3 Schweizerinnen:

«Sie haben nicht schlecht gespielt, aber nie gut genug, wenn es wirklich wichtig war. Am Schluss gewinnt man die Spiele in diesen Momenten.»

SRF zwei, sportlive, 03.09.2020 18:15 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Armin Meile  (MrMele)
    Es ist ein Trauerspiel, was hier passiert. Wer will so ein Turnier sehen? Null Emotionen, verhüllte Balljungs (trotz riesigen Abständen) und ein ausgedünntes Feld. Es wird definitiv Zeit, dass die Weltbevölkerung aufsteht und fordert, dass Massnahmen auf wissenschaftlicher Basis und anhand von Fakten getroffen werden. Hier wird ein politisches Spiel gespielt, dass keiner objektiven Prüfung standhält. Die Kollateralschäden sind riesig, auch der Leistungssport wird in den Abgrund getrieben.
  • Kommentar von flo Müller  (kasimir)
    wenn ein drittel der besten spielerinnen/spieler nicht mit macht, ist es wie bei einem Grümpelturnier. am schluss siegen die mit den wenigsten blessuren.
  • Kommentar von Miguel Garcia Lopez  (halloo)
    Diese "Bubble" ist eine Farce.Das Tragen von Masken wenn es nicht nötig ist und der verzweifelte Versuch uns ein Bild zu vermitteln, dass mit der Realität nicht übereinstimmt. Die Spieler dürfen New York nicht betreten und seien angeblich komplett abgeschottet... Kontrolliert werden sie nicht (Paire hat das Hotel in der Nacht ohne weiteres verlassen können um in die Stadt zu gehen) zudem sind in den Hotels der Spieler noch normale Gäste untergebracht und feiern dort Hochzeiten. Quelle: Marca
    1. Antwort von Richard Liu  (richard-liu)
      An Unsinn wohl nicht zu überbieten ist, was wir diese Tage im Profi-Fussball angeboten bekommen. Die Wirkung aller üblichen Massnahmen werden beim zweiten Goal der Heimmannschaft im zu Zweidritteln gefüllten Stadion verpuffen, wenn die Spieler zum Zweiten mal sich in die Arme fallen, einander vor lauter Freude mit weit aufgerissenem Mund anbrüllen ... und den Fans deutlich signalisieren, dass dieses Verhalten in Ordnung geht, Corona hin oder her, und sie zum Nachahmen mit mitreissen.