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Im ATP-Ranking im Vormarsch Wawrinka erweitert sein Trainerteam

Von Stan Wawrinka gibt es positive News: Er wird im ATP-Ranking wieder als Nummer 19 gelistet und kann neu auf die Unterstützung von Daniel Vallverdu zählen.

Stan Wawrinka ballt die Faust
Legende: Macht Boden gut Stan Wawrinka. Reuters

Stan Wawrinka ist nach 15 Monaten Unterbruch zurück in den Top 20 der Weltrangliste. Der Waadtländer macht mit seinem Viertelfinal-Vorstoss an den French Open 9 Positionen gut und figuriert neu auf Platz 19.

Nebst seiner starken Form ist eine Veränderung im Trainerstaff des Romands eine weitere gute Basis für die anstehende Rasen-Saison. So wird der Venezolaner Daniel Vallverdu den 3-fachen Grand-Slam-Champion in den kommenden Wochen unterstützen und das Team um den Schweden Magnus Norman und Yannick Fattebert ergänzen.

Ein Mann mit viel Know-how

Trotz seines noch jungen Alters verfügt Vallverdu über reichlich Erfahrung als Coach. Nachdem er bereits zum Staff von Andy Murray gehört hatte, trainierte er den Tschechen Tomas Berdych und zuletzt 3 Jahre Grigor Dimitrov. Der Bulgare feierte unter Vallverdu seinen grössten Erfolg, als er 2017 die ATP-Finals in London gewann und in der Weltrangliste auf Rang 3 vorstiess.

Sein erstes Rasen-Turnier wird Wawrinka nächste Woche im Queen's Club in London bestreiten

Laaksonen wieder in Top 100

Angeführt wird die Weltrangliste übrigens nach wie vor von Novak Djokovic, gefolgt vom nunmehr zwölffachen Roland-Garros-Champion Rafael Nadal. Roger Federer und Dominic Thiem folgen auf den weiteren Plätzen. Henri Laaksonen, die Schweizer Nummer 3, gehört als 95. erstmals seit Oktober 2017 wieder zu den besten 100.

Nadal pausiert bis Wimbledon

Rafael Nadal hat im Anschluss an seinen 12. Sieg in Roland Garros verkündet, dass er bis zum nächsten Grand-Slam-Turnier in Wimbledon keine Ernstkämpfe bestreiten wird. Der 33-Jährige will zuhause in Manacor neue Energie tanken und sich auf das traditionsreiche Turnier in London vorbereiten.

Bei den Frauen rückte Ashleigh Barty nach ihrem Triumph in Paris vom 8. auf den 2. Platz hinter Naomi Osaka vor. Die unterlegene French-Open-Finalistin Marketa Vondrousova verbesserte sich vom 38. in den 16. Rang. Belinda Bencic ist als Dreizehnte so gut klassiert wie seit drei Jahren nicht mehr.

Legende: Video Wawrinka unterliegt im French-Open-Viertelfinal 2019 Federer abspielen. Laufzeit 03:47 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 04.06.2019.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 10.06.2019 17:10 Uhr

9 Kommentare

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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Warum konnte Roger Federer in der Sandsaison (mit 9 Siegen und 2 Niederlagen) nicht mehr Punkte gutmachen, obwohl er aus dem Vorjahr keine Punkte aus dieser Periode zu verteidigen hatte? Ist das ATP-Ranking überhaupt aussagekräftig?
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    1. Antwort von Nico Reichmann  (Nico)
      Federer hat extrem Punkte gutgemacht. Sein Anstand zu Nadal ist viel geringer und sein Vorsprung gegenüber Thiem ist viel grösser geworden
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    2. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Reichmann, der Anstand von Federer zu Nadal ist wohl nicht geringer geworden. Spass beiseite: Natürlich hat sich Federer gegenüber Thiem und Nadal verbessert, die viele Punkte aus dem Vorjahr verteidigen mussten. Wenn ich aber schaue, wie sich die Differenz zwischen Federer und Djokovic entwickelt hat (zugunsten von Djokovic), ist der Punktezuwachs bei Federer gar nicht "extrem", wie Sie schreiben. Eventuell war der Rückzug in Rom vor dem Spiel gegen Tsitsipas doch nicht so glücklich.
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    3. Antwort von Nico Reichmann  (Nico)
      @Herr Graf, Djokovic musste ja auch fast keine Punkte aus dem Vorjahr verteidigen und hat deshalb im gleichen Rahmen Punkte aufgebaut wie Federer..
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  • Kommentar von Daniel Häberlin  (Svensk)
    Willkommen zurück, altes Haus! Lang, lang ist's her ... Ich freue mich für Wawrinka, dass es nach zwei so schwierigen Jahren wieder aufwärts geht mit ihm. Hoffentlich kann er den aktuellen Schwung in die Rasenplatzsaison mitnehmen (schade, dass er in Stuttgart schon einmal nicht mit dabei ist). Es wäre ihm von Herzen zu gönnen, wenn er auch in Wimbledon endlich einmal über sich hinauswachsen und zumindest den Halbfinal erreichen könnte. Der Karriere-Grand-Slam wäre natürlich noch grossartiger!
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  • Kommentar von Steff Stemmer  (Steff)
    Ich habe nicht alle Matches gesehen, der beste in meinen Augen war der Match Stan vs. Tsitsipas, welch ein Leckerbissen, gefolgt von Nadal vs. Thiem. Stan vs. Federer, naja - hat leider der Falsche gewonnen, ich denke ein Stan, einigermassen ausgeruht, hätte mehr erreichen können gegen Nadal - vielleicht...
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    1. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Träumen sie und akzeptieren sie endlich, cdass Nadal mit Abstand der Beste Sandplatzspieler aller Zeiten ist und keiner deckt den Platz so ab wir er und wenn er topfit ist kann er sich nur "selber schlagen auf dieset Unterlage"!
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    2. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Heusser, ein Game-Verhältnis von 9:18 hätte Wawrinka "vielleicht", wie Herr Stemmer schreibt, übertreffen können. Von einem Sieg Wawrinkas gegen Nadal steht da nichts. Nadal hätte mit grosser Wahrscheinlichkeit auf "dieset Unterlage" "so ab wir er" gewonnen.
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    3. Antwort von Steff Stemmer  (Steff)
      @heusser, so wie Sie reagieren könnte man fast meinen, ich hätte geschrieben, Nadal oder heusser sei die grösste Nülpe? :-)
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