Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, äusserten die Tennis-Stars in einem Brief an die Veranstalter von Roland Garros ihre «tiefe Enttäuschung» über das geplante Preisgeld bei den kommenden French Open (18. Mai bis 7. Juni).
Die Ankündigung von Roland Garros, das Preisgeld um 9,5 % anzuheben, sei nicht ausreichend. Demnach hätten die French Open im vergangenen Jahr 395 Millionen Euro erwirtschaftet, was einem Plus von 14 % entspräche. Die Dotierung sei jedoch nur um 5,4 % gestiegen, der Spieleranteil an den Einnahmen betrug somit nur noch 14,3 %. Auch in diesem Jahr dürfte der Anteil der Profis unter 15 Prozent liegen.
Schon 2025 hatten nahezu alle Topspieler zwei ähnliche Briefe an die Verantwortlichen der Grand-Slam-Turniere unterzeichnet. Darin hatten sie eine Erhöhung des Preisgelds, Einzahlungen in einen Fonds zur Verbesserung von Renten- und Mutterschaftsleistungen sowie Mitspracherechte bei Entscheidungen gefordert. Die Briefe gaben das Ziel aus, bei den neun 1000er-Turnieren 22 Prozent der Erlöse an die Spieler weiterzugeben.