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Tennis allgemein Federer und Wawrinka «beschenken Fans»

Einen Monat nach ihrem gemeinsamen Davis-Cup-Triumph bestreiten Roger Federer und Stan Wawrinka am Sonntagabend im Zürcher Hallenstadion eine Exhibition zugunsten der Federer Foundation. Die 11'000 Fans dürfen sich auf eine Mischung aus spektakulären Spielszenen und witzigen Einlagen freuen.

Legende: Video Vorschau auf «The Match for Africa 2» abspielen. Laufzeit 03:07 Minuten.
Aus sportaktuell vom 20.12.2014.

Die Gala, die innerhalb einer halben Stunde ausverkauft war, wird ab 20:00 Uhr live auf SRF 2, RTS deux und RSI LA 2 übertragen und im Stadion von Jann Billeter und Marie-Laure Viola moderiert.

Der Match, in dem Federer und Wawrinka zweifellos einige Kabinettstückchen versuchen werden, wird über zwei Gewinnsätze gespielt.

Musik aus Südafrika

Im Rahmenprogramm werden Matchume Zango, Sänger und Tänzer aus Mosambik, das Ibuyambo Orchestra aus Kapstadt sowie die zehnjährige Aargauerin Chelsea Fontenel auftreten, die als erste singende Tennisspielerin Karriere machen möchte.

Der Erlös kommt vollumfänglich der Roger Federer Foundation zugute. Federer und Wawrinka spielen deshalb ohne Antrittsgage. Es handelt sich aber nicht um eine Spendenveranstaltung im klassischen Sinn, wie die Geschäftsführerin der Stiftung, Janine Händel, betont.

Natürlich seien Zuwendungen der Besucher willkommen, aber in erster Linie sei es ein Geschenk Federers an seine Schweizer Fans. Dank Federers Sponsoringpartnern und den Ticketverkäufen wird so oder so ein erheblicher Gewinn erwartet.

Zahlreiche Kinder unterstützt

Die Federer Foundation unterstützt derzeit rund 146'000 Kinder im südlichen Afrika, insbesondere durch Bildungsprojekte. Bis ins Jahr 2018 soll die Zahl der erreichten Kinder auf eine Million steigen.

Der erste «Match for Africa» hatte vor exakt vier Jahren zwischen Federer und Rafael Nadal ebenfalls im Hallenstadion stattgefunden. Tags darauf war der Schweizer in der Madrider «Caja Magica» zu Gast, wo der Gewinn in Nadals Stiftung floss. Die beiden Partien brachten total rund 4 Millionen Dollar ein.

Legende: Video Der «Match for Africa» 2010 abspielen. Laufzeit 03:11 Minuten.
Aus sportaktuell vom 21.12.2010.
Legende: Video Kult-Clip: Lachattacken von Federer und Nadal abspielen. Laufzeit 01:58 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 20.12.2014.

Sendebezug: Radio SRF 1, 19.12.14, 16:40 Uhr

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Den «Match for Africa 2» können Sie am Sonntag ab 20:00 Uhr auf SRF zwei und hier im Livestream mitverfolgen.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Henri Jendly, 5612 Villmergen
    @Juha Stump 1. Glaube ich, dass die Leute freiwillig hingehen 2. Stiftet der "Federer-Clan" sicher einiges an Geldern an die eigene Stiftung, 3. ganz sicher mehr als Sie, Juha Stump !!! 4. es war auch freiwillig von Seiten Federer, diese Stiftung zu gründen und zu unterhalten Zudem: was soll das ganze Gemotze zu etwas, was Sie sicherlich nichts beitragen als Ihre unqualifizierten Kommentare?!? Schuster bleib bei Deinen Leisten - don't talk about sth that you won't and can't understand!
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  • Kommentar von Hans Imhof, Bern
    Für mich ist Federer der leichte Favorit heute Abend! Aber wenn Stan einen Tag hat wie gegen Tsonga AM DC hat Federer eher die schlechteren Karten!
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    1. Antwort von Henri Jendly, 5612 Villmergen
      Lieber Herr Imhof, vielleicht haben Sie es noch nicht ganz verstanden: es geht weder um den Sieg eines der beiden Spieler noch um Ihre (meist unzutreffenden) Prognosen: es geht um das Projekt der RF-Foundation! Mein Tipp: setzen Sie sich heute Abend vor den Kasten und geniessen Sie doch einfach mal das Spiel - zumal Sie gar nichts zu verlieren haben, da Ihr RN nicht anwesend ist. Lassen Sie es doch wenigstens zu Weihnachten gut sein - es wird Ihnen sicherlich gut tun. Ich wünsche es Ihnen.
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  • Kommentar von Hans Imhof, Bern
    Federer wird viel zu nervös auftreten und den ersten Satz verlieren!
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    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Na und? Es ist sowieso nur eine Show zur Selbstinszenierung. Es riecht immer nach etwas Faulem, wenn jemand Tausende von Zuschauern teures Eintrittsgeld bezahlen lässt, aber es ist klar, dass für das Spenden gefälligst das einfache Fussvolk aufzukommen hat und nicht der superreiche Federer-Clan. Ein Problem aber bleibt: Roger scheint zwar ein lieber Kerl zu sein, der es allen recht machen will - aber was wird aus ihm, wenn er einmal nicht mehr im Brennpunkt der Medien stehen wird?
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