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Corona-Krise und die Folgen im Tennis
abspielen. Laufzeit 02:51 Minuten.
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Keine Turniere bis Mitte Juni Corona-Krise sorgt für Existenzängste im Tennis

Spielerinnen und Spieler ausserhalb der Top-Ränge erleben aktuell schwierige Zeiten.

Die Corona-Krise legt die Sportwelt lahm. Auch im Tennis sind sämtliche Turniere bis Mitte Juni abgesagt. Dies hat insbesondere für Spielerinnen und Spieler Konsequenzen, die nicht die vordersten Positionen der Weltrangliste belegen. Ist man ausserhalb der Top 30 klassiert, ist das Preisgeld an Turnieren essenziell. Zahlreichen Athletinnen und Athleten fehlt derzeit also ein Grossteil der Einnahmen.

Gleichzeitig sind alle Weltranglisten-Punkte wegen der Corona-Krise eingefroren, eine Verbesserung im Ranking entsprechend nicht möglich. Bitter ist dies unter anderem für die beiden Schweizerinnen Stefanie Vögele und Viktorija Golubic.

Die Top 100 zum Greifen nah

Vögele belegt aktuell Platz 109, Golubic liegt auf Position 123. Das Duo hätte sich also mit guten Resultaten in die Top 100 spielen können. Mit solchen Klassierungen wäre man regelmässig bei Grand-Slam-Turnieren dabei und könnte von grosszügigen Preisgeldern profitieren. Dieses Ziel muss jetzt vorerst warten.

Wer von den Top-Spielern negativ von der aktuellen Situation betroffen ist und wer gar davon profitiert, erfahren Sie oben im Audio-Beitrag.

Radio SRF 1, Morgengespräch vom 27.03.20, 6:17 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Hug  (AndiHug)
    Die Ursachenbekämpfung sollte nicht schlimmer sein als die Ursache selber. Doch genau das geschieht gerade auf der Welt. Leidtragende sind die Menschen die nicht viel hatten und durch das Virus auch noch den rest verlieren. Hoffentlich wird allen geholfen, auch den indirekt Beteiligten. Die Regirungen haben das verursacht und sollen nun auch zahlen und das ohne Kredit. Denn ein Kredit verschiebt das Problem nur für die Menschen. Gute Gesundheit allen.
    1. Antwort von Fabian Malovini  (MLaw, Rechtsanwalt)
      @ andihug: und wo sollen die regierungen (welche auch immer) das geld für die armen tennisspielerinnen hernehmen? das geld, das der staat nun ausgibt, muss er sich besorgen, indem er kredite aufnimmt. und wir steuerzahler, sprich wir alle, müssen diese kredite dann abbezahlen.
    2. Antwort von Elsa Tschopp  (Nimsay)
      @Fabian Malovini
      was sie schreiben macht kein Sinn.. Warum muss der Staat Kredit aufnehmen? von Wo? Und warum müssen wir Steuerzahler das abbezahlen? Kredite erhalten die Firmen, die die Coronakriese sonst kaum überleben würden, diese müssen das Geld dann zurückzahlen. Der Staat gibt eben nicht einfach Geld ab. Genug wäre da. Die Staatsbank macht jährlich Milliardengewinne. Es geht nicht nur um "arme Tennisspielerinnen" sondern viele Menschen da draussen, die nach Corona Probleme haben werden!