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Laver Cup in Chicago Djokovic schiesst Doppelpartner Federer ab

Trotz der Niederlage im Doppel führt das Team Europe nach dem ersten Tag mit 3:1.

Legende: Video Federer/Djokovic verlieren im Doppel abspielen. Laufzeit 01:56 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 22.09.2018.

Den ersten Satz konnte das «Traum-Doppel» Roger Federer und Novak Djokovic noch mit 7:6 (7:5) für sich entscheiden. Danach harmonierten ihre Gegner Jack Sock/Kevin Anderson aber besser und entschieden die Sätze 2 und 3 für sich.

Am Ende mussten sich der Schweizer und der Serbe ihren Gegnern mit 7:6, 3:6, 6:10 geschlagen geben. Es war für die Spieler der Weltauswahl der erste Punkt. Djokovic sorgte in der Arena in Chicago zwischenzeitlich für Lacher, als er den am Netz stehenden Federer unabsichtlich, aber mit voller Wucht abschoss:

Die ersten drei Einzel des Tages hatten die Europäer allesamt für sich entschieden:

  • Grigor Dimitrov - Frances Tiafoe: 6:1, 6:4
  • Kyle Edmund - Jack Sock: 6:4, 5:7, 10:6
  • David Goffin - Diego Schwartzman: 6:4, 4:6, 11:9

Federer im Einzel im Einsatz

Auch am zweiten Tag stehen in der amerikanischen Metropole erneut 3 Einzel sowie ein Doppel auf dem Programm. Federer wird die zweite Partie des Tages bestreiten, sein Gegner ist Nick Kyrgios. Die beiden waren sich vor gut 3 Wochen in der 3. Runde der US Open gegenüber gestanden.

12 Kommentare

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  • Kommentar von André Piquerez (Nemesis1988)
    das Witzige an diesem Laver Cup ist, dass Team Europa um Welten besser ist als Team World. Und Nadal i
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    1. Antwort von Suat Ulusoy (SuatU)
      Ein Blick auf die GS-Sieger der letzten Jahre und auf die Weltrangliste genügt für diese Erkenntnis. Wobei "Welten" schon übertrieben ist...
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  • Kommentar von Elsa Tschopp (Nimsay)
    Spannend an dem Format finde ich, dass Rivalen aus den Top-Spielern plötzlich in einem Team spielen. Ich finde das in einer Einzelsportart wie dem Tennis sehr interessant. Ich kann mir vorstellen, das dies zu noch mehr Respekt unter den Spielern führen könnte. Als Zuschauer finde ich es ebenfalls erfrischend abwechslungsreich z.B. Federer und Djokovic auf derselben Netz Seite zu sehen. Anfangs war ich skeptisch, mittlerweile gefällt mir das Format ganz gut :)
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  • Kommentar von Armin Meile (MrMele)
    Anmerkung: Obwohl ich ein klarer Verfechter des Davis Cups bin, bin ich alles andere als ein Nationalist. Doch bin ich überzeugt, dass die Identifikation mit einer klar umrissenen Heimat (Sprache, Landschaft, Kultur) für die Identität des Menschen wichtig ist. Gerade mit einem Wettbewerb wie dem DC kann man lernen, das eigene Team zu unterstützen und das Land des anderen Teams zu respektieren und als gleichwertig zu sehen. Ich hatte schon wunderbare Begegnungen mit Supportern anderer Nationen.
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    1. Antwort von Armin Meile (MrMele)
      Die Idee von Theresia Weber mit ausgelosten Teams ist mir durchaus sympathisch. Dann könnte man es effektiv als Showturnier der "Crème de la crème" aufziehen und die zurecht als attraktiv bezeichneten Affichen mit Topleuten wie Federer und Djokovic im selben Team und sogar auf der gleichen Netzseite wären auch vorhanden - zudem auch z. B. ein Nadal mit einem Del Potro, was mit der Kontinentaltrennung nicht möglich ist.
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    2. Antwort von Armin Meile (MrMele)
      Was soll daran "daneben" sein, bei internationalen Sportveranstaltungen politisch zu denken? Die Idee von Nationen übergreifenden Sportwettkämpfen basiert nun mal auf der politischen Einteilung unserer Welt. Daran ist an sich nichts einzuwenden, wenn es um einen fairen Wettkampf geht, wo der Sport im Zentrum steht. Die Top 50 der ATP besteht zu 2/3 aus Europäern (33 Spieler). Nur schon deshalb wären ausgeloste Teams besser als "Team Europe" vs. "Team World". Gehört Europe etwa nicht zur Welt?
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