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Serena Williams mit grimmiger Miene.
Legende: Nicht angetan von Sandgren Serena Williams. Keystone
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Tennis-News Williams verlangt Entschuldigung von Sandgren

Auch Serena Williams äussert sich zum Fall Tennys Sandgren. Alize Cornet hat derweil Ärger mit den Dopingjägern.

Tennys Sandgren hat mit seinem Viertelfinal-Einzug in Melbourne zweifellos für Furore gesorgt. Doch auch abseits des Courts gab er zu reden. Der Amerikaner geriet wegen abgesetzten Tweets mit homophobem und rechtspopulistischem Inhalt ins Kreuzfeuer der Kritik.

Dies rief nun auch Serena Williams auf den Plan. Bei Matchbeginn Sandgrens twitterte die 23-fache Grand-Slam-Championne: «Habe umgeschaltet!». Die 36-Jährige verlangt eine Entschuldigung. «Nicht für mich, aber für die Leute, die eine verdient haben», wie sie präzisiert.

Sie könne es gegenüber ihrer im September geborenen Tochter nicht verantworten, einfach wegzusehen und zu schweigen. «Sie soll durch mein Beispiel lernen, wie man für sich selbst und für andere aufsteht», verkündet Williams.

Williams straft Sandgren mit Nichtbeachtung

Gegen Alize Cornet (WTA 42) ist aufgrund einer Reihe verpasster Dopingtests eine Untersuchung eingeleitet worden. Die 27-jährige Französin war bei 3 verschiedenen Kontrollen innerhalb von 12 Monaten nicht angetroffen worden. Nach den Richtlinien der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA droht ihr deshalb eine Sperre von bis zu 2 Jahren. Als erste Konsequenz wird Cornet die nächste Fed-Cup-Begegnung verpassen. Allerdings fühlt sich die Spielerin keiner Schuld bewusst und richtet sich an ihre Fans: «Ich verspreche euch, in dieser harten Zeit stark zu bleiben.»

Alize Cornet mit grimmiger Miene auf dem Court.
Legende: Es kommen ungemütliche Zeiten auf sie zu Alize Cornet. Reuters

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 22.01.2018 09:00 Uhr

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Alfred Schläpfer  (191.5yenokavan)
    Danke, Serena Williams. Als dem Humanismus verpflichteter Agnostiker bin ich immer wieder überrascht, mit welcher Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit bekennende Christen wie Sandgren zu ihrem Rassismus und der Befürwortung der Todesstrafe stehen können. Die Berechtigung holen sie sich unbedenklich aus der Bibel. Für fundamentalistische Christen und Juden enthalten die Bibel und die Tora die alleinige Wahrheit, und der Koran ist das Buch des Teufels. Bigotterie auf bedenklichstem Niveau.
  • Kommentar von Jeanôt Cohen  (Jeanot)
    Hier wird einmal mehr von eine muggen eine dinosauriër gemacht. Erstens sollte man im erstmal nach fragen was er genau gemeint hat mit dieser Bemerkung über die rechts Klub, zweitens darf er seine eigner Meinung habe über schwule. Die schwule möchte zwar die gesamte Welt Vorschreiben welcher Meinung wir zu haben habe. Und das hat nichts mit Phobie zutun.
    1. Antwort von Christoph Wyss  (Whitee)
      Nun wenn sie meinen, dass eine Haltung wie im Mittelalter eine Berechtigung hat...... Mein Beileid
    2. Antwort von Bengt Olav Stromberg  (B.O.S.)
      Wehret den Anfängen, Herr Cohen. Wenn Sie ein Welt vorziehen, in der Andersartige zum Schutz der Meinungsfreiheit diffamiert werden dürfen, so ist das ihr gutes Recht. Ich wünsche Ihnen dann allerdings, dass Sie nie zu einer Gruppe Andersartiger zählen. Das hat mit Phobie zu tun.
    3. Antwort von Thomas Steiner  (Tom Stone)
      Das Problem bei Twitter und Co: Es ist draussen, bevor man nachgedacht hat. Denn so geschrieben war der Tweet schon sehr happig.
    4. Antwort von Alfred Schläpfer  (191.5yenokavan)
      In welcher Schule wird so ein Weltbild gelehrt? Öffentlich oder Privat?
    5. Antwort von Jonathan Nagel  (J.Nagel)
      Und ich finde ihr Kommentar sollte gelöscht werden. Auch nur meine Meinung... finden Sie diese Argumentation nicht auch ein bisschen schwachsinnig?