- Coco Gauff (WTA 7) ringt Landsfrau Jessica Pegula (WTA 4) im Wimbledon-Viertelfinal in 3 Sätzen nieder.
- Karolina Muchova (WTA 9) setzt sich gegen Sabalenka-Bezwingerin Naomi Osaka (WTA 14) in zwei engen Sätzen durch.
- Titelverteidiger Jannik Sinner (ATP 1) bekundet auch mit Jan-Lennard Struff (ATP 74) keine Mühe.
- Alexander Zverev (ATP 3) muss nach Wiederaufnahme der am Montag vertagten Partie gegen Jiri Lehecka (ATP 14) einen Umweg einlegen.
Die erste Halbfinalistin an der Church Road steht fest: Coco Gauff gewann das Duell mit ihrer US-amerikanischen Landsfrau Jessica Pegula mit 4:6, 6:3, 6:3. Damit darf die 22-Jährige weiter von ihrem ersten Titel beim Rasen-Major träumen. Bei den US Open (2023) und bei den French Open (2025) konnte sie bereits triumphieren. Gauff hatte im Achtelfinal Belinda Bencic aus dem Turnier geworfen.
Im Halbfinal trifft Gauff auf Karolina Muchova. Die Tschechin entschied den Viertelfinal gegen Naomi Osaka, die zuvor Weltnummer 1 Aryna Sabalenka eliminiert hatte, mit 7:6 (7:4), 6:4 für sich. Das entscheidende Break im 2. Satz gelang ihr zum 5:4, danach servierte sie den Match souverän nach Hause. Muchova steht in Wimbledon erstmals unter den letzten Vier und hat damit an allen vier Grand-Slam-Turnieren mindestens einmal den Halbfinal erreicht. In London war sie seit dem Viertelfinal-Vorstoss 2021 nie mehr über die 1. Runde hinausgekommen.
Jannik Sinner schreitet in Wimbledon weiter unbekümmert in Richtung Titelverteidigung. Nach dem überraschenden Fünfsätzer zum Auftakt blieb die italienische Weltnummer 1 nun im vierten Spiel in Folge ohne Satzverlust. Gegen den Deutschen Jan-Lennard Struff setzte sich Sinner in gut zweieinhalb Stunden mit 7:5, 7:6 (7:4), 6:3 durch. Sein Halbfinal-Gegner ist Novak Djokovic.
Erstmals überhaupt in seiner Karriere den Viertelfinal im All England Club hat Alexander Zverev erreicht. Der Achtelfinal des French-Open-Siegers war am Montag um 23:00 Uhr Ortszeit wegen der beginnenden Sperrstunde bei 3:3 im 3. Satz vertagt worden. Bei Wiederaufnahme des Spiels am Dienstag erwischte der Deutsche keinen guten Start und musste den Durchgang an den Tschechen abtreten. Der Satzgewinn verlieh Lehecka sichtlich Aufwind. Einen Entscheidungssatz konnte er jedoch nicht erzwingen. Nach zwei vergebenen Matchbällen nutzte Zverev seinen dritten zum 6:4, 7:5, 3:6, 7:6 (8:6)-Sieg und beendete gleichzeitig sein Achtelfinal-Trauma in Wimbledon.