Bacsinszky nach Parforce-Leistung in Runde 2

Gut 24 Stunden nach ihrem Triumph in Rabat hat Timea Bacsinszky in Madrid die 2. Runde erreicht. Die Lausannerin bezwang Andrea Petkovic in einem über zweieinhalbstündigen Abnützungskampf mit 6:4, 2:6, 6:3.

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Bildlegende: Weiter in der Erfolgsspur Timea Bacsinszky steht in Madrid in der 2. Runde. Keystone/Archiv

Was für eine Willensleistung von Timea Bacsinszky: Nur 24 Stunden nach ihrem Titelgewinn im marrokanischen Rabat musste die Lausannerin bereits ihren nächsten Ernstkampf bestreiten. Bacsinszky traf in der Auftaktrunde von Madrid auf die Deutsche Andrea Petkovic.

Abnützungskampf pur

Kein Wunder, dass Bacsinszky nicht mit ihrem besten Tennis glänzte. Aber allein schon die Tatsache, dass sie nach einem über zweieinhalbstündigen Abnützungskampf die nächste Runde erreichte, verdient höchsten Respekt vor der Leistung der Waadtländerin.

Der Schweizerin kam sicherlich entgegen, dass auch Petkovic nicht ihren besten Tag erwischte. In den ersten beiden Sätzen gingen 50 Prozent der Aufschlagspiele an die Gegnerin (9 Breaks in 18 Servicegames).

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Safarova wie Bacsinszky

Das gleiche Mammut-Programm wie Bacsinszky hatten auch Lucie Safarova und Sam Stosur. Safarova schlug am Samstag im Final von Prag Stosur in 3 Sätzen, am Sonntag zogen beiden Spielerinnen in die 2. Runde von Madrid ein.

Zwischentief überwunden

Nach dem verlorenen 2. Satz konnte sich Bacsinszky im richtigen Moment fangen und sich auch aus heiklen Situationen bei eigenem Aufschlag befreien. Mit den Breaks zum 3:2 und 6:3 führte sie die endgültige Entscheidung herbei und feierte den 6. Sieg am 6. aufeinanderfolgenden Tag.

Makarowa nächster Prüfstein

Nächste Gegnerin der 26-Jährigen ist Jekaterina Makarowa aus Russland. Im Direktvergleich führt Bacsinszky 3:1, zuletzt gewann sie 2015 in Indian Wells in 3 Sätzen.

Sendebezug: Radio SRF, laufende Berichterstattung Tennis