Bacsinszky verliert – kein Schweizer Final in Gstaad

Der Halbfinal bedeutet für Timea Bacsinszky in Gstaad Endstation. Nach einem überzeugenden Start baut die Romande ab und verliert gegen Kiki Bertens mit 5:7, 6:7 (1:7).

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Bacsinszky verpasst den Final

2:08 min, aus sportaktuell vom 16.7.2016
  • Bacsinszky verliert nach einer 5:2-Führung den ersten Satz noch mit 5:7
  • Auch einen Breakvorsprung im 2. Satz kann die Romande nicht nutzen
  • Bertens gewinnt ihre 5. Partie in 2 Tagen (inklusive Doppel)

Es war alles angerichtet für einen Final zweier guter Freundinnen in Gstaad: Viktorija Golubic hatte im Schweizer Halbfinal mit einem Sieg gegen Rebeka Masarova vorgelegt, Timea Bacsinszky sollte gegen Kiki Bertens (WTA 26) nachziehen. Doch die Niederländerin hatte etwas dagegen.

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1:06 min, vom 16.7.2016

Dabei hatte Bertens vor dem Halbfinal einen wahren Marathon hinter sich: Am Donnerstag musste sie dreimal ran (zweimal im Einzel, einmal im Doppel) und auch vor dem Halbfinal hatte sie nach dem gewonnenen Viertelfinal nur eine kurze Verschnaufpause.

Bertens mit einem Steigerungslauf

Von Erschöpfung war bei der 24-Jährigen, die Bacsinszky bereits bei den French Open geschlagen hatte, aber wenig zu sehen. Einzig zu Beginn, als Bacsinszky dank zwei Breaks schnell auf 5:2 davonziehen konnte, schwächelte Bertens. Danach legte sie aber kontinuierlich zu.

«  Sie war in den wichtigen Momenten bereit. Mir fehlte ein Punkt hier und dort. »

Timea Bacsinszky

Das konnte man von Bacsinszky nicht behaupten. Die Lausannerin machte sich das Leben mit vielen Eigenfehlern selbst schwer und konnte nie mehr an ihre Glanzleistungen aus dem Achtel- und Viertelfinal anknüpfen. Im Tiebreak des 2. Satzes blieb sie chancenlos.

Vorfreude auf die Ferien

«Sie war in den wichtigen Momenten bereit. Mir fehlte ein Punkt hier und dort. Aber es ist so, ich muss jetzt vorwärts schauen», analysierte Bacsinszky. Trotzdem zog die 27-Jährige ein positives Fazit, insbesondere mit den ersten drei Partien sei sie sehr zufrieden gewesen. «Es hat Spass gemacht, zuhause zu spielen. Jetzt freue ich mich auf eine Woche Ferien, das brauche ich», so Bacsinszky weiter.

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Bacsinszky: «Freue mich jetzt auf eine Woche Ferien»

1:17 min, vom 16.7.2016

Sendebezug: Laufende Berichterstattung WTA-Turnier Gstaad