Bencic kommt besser in Form

Eine Leistungssteigerung hat Belinda Bencic in Sydney den lockeren Einzug in die Viertelfinals gebracht. Die Ostschweizerin setzte sich gegen Zwetana Pironkowa (WTA 61) mit 6:3 und 6:3 durch.

Belinda Bencic spielt eine Rückhand. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die nächste Hürde genommen Belinda Bencic kommt in Sydney zu ihrem 2. Sieg. Keystone

Dabei hatte die an Nummer 8 gesetzte Belinda Bencic schon vor dem ersten Ballwechsel einen schweren Stand. Denn Gegnerin Zwetana Pironkowa strotzte bei den letzten beiden Teilnahmen in Australiens grösster Stadt regelrecht vor Selbstvertrauen und lief zur Bestform auf.

In Sydney feierte die 28-Jährige in der vorletzten Saison ihren ersten und bis heute einzigen Turniersieg. Als Qualifikantin stürmte sie damals zu 8 Siegen. Bei der letztjährigen Rückkehr ans Erfolgspflaster musste Pironkowa wieder durch die Vorausscheidung, reihte 7 Matches ohne Niederlage aneinander und blieb erst in den Halbfinals hängen. Heuer wurde sie darum vom Turnierveranstalter mit einer Wildcard ausgerüstet.

Ein Breakball um den anderen abgewehrt

Mittlerweile ist es für sie aber vorbei mit der sportlichen Wohlfühloase Sydney – denn Bencic kannte auch im 2. Vergleich mit Pironkowa kein Pardon. Obschon die 10 Jahre jüngere Ostschweizerin hart kämpfen musste, brachte sie die Angelegenheit nach 81 Minuten mit 6:3 und 6:3 hinter sich.

Am Vortag hatte Bencic beim zähen Startsieg über Mirjana Lucic-Baroni ihren Aufschlag 8 Mal abgeben müssen. Diesmal sah sie sich zwar erneut 11 Breakchancen gegenüber. Bis auf eine machte sie aber alle zunichte und zeigte in der Woche vor dem 1. Grand-Slam-Event der Saison eine Steigerung.

Porträt von Jekaterina Makarowa. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nächste Gegnerin Jekaterina Makarowa. Reuters

1. Duell mit Makarowa

In den Viertelfinals wartet nun die Russin Jekaterina Makarowa (WTA 23). Die beiden haben noch nie gegeneinander gespielt.

Makarowa kam zu einem Forfait-Sieg gegen die an Nummer 7 gesetzte Angelique Kerber. Die Deutsche musste sich infolge Magenbeschwerden zurückziehen.

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 12.01.2016 06:05 Uhr

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