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WTA-Tour Die Sorgenkinder vor den «Schweizer Wochen»

Während Roger Federer und Stan Wawrinka für Furore sorgen, stecken die Schweizer Tennisfrauen in einem Tief. Eine Bestandsaufnahme.

Bencic, Golubic und Bacsinszky.
Legende: Läuft es derzeit nicht rund: Bencic, Golubic und Bacsinszky. Keystone

Das erste Saisondrittel neigt sich dem Ende zu. Aus Sicht der Schweizerinnen lief es leider alles andere als rund. Kommen sie rechtzeitig für die «Schweizer Wochen» mit dem WTA-Turnier in Biel und dem Fed-Cup-Halbfinal auf Touren? Eine Übersicht.

Timea Bacsinszky (WTA 16)

  • Das Problem: Seit Saisonbeginn schlägt sich Timea Bacsinszky mit Verletzungen herum. War es zu Beginn des Jahres die Bauchmuskulatur, die Probleme machte, ist es aktuell das Handgelenk. In Indian Wells musste Bacsinszky aufgeben, in Miami war sie erst gar nicht am Start.
  • Das Programm: In Biel ist Bacsinszky nicht gemeldet, der Fed-Cup-Halbfinal in Minsk gegen Weissrussland ist der nächste Fixpunkt im Kalender der Romande.
  • Die Perspektiven: Sollte Bacsinszky ihre Verletzung auskurieren, steht einer erfolgreichen Saison nichts im Weg. Gerade auf Sand wusste sie in den letzten Jahren zu überzeugen.

Viktorija Golubic (WTA 53)

  • Das Problem: Viktorija Golubic gelang im Vorjahr der endgültige Durchbruch auf der WTA-Tour. Noch ist die Zürcherin auf der Suche nach der Konstanz, überzeugende und fehlerhafte Leistungen wechseln sich regelmässig ab. Die Anpassung an den höheren Rhythmus ist ihr noch nicht ganz gelungen.
  • Das Programm: WTA-Turnier in Biel, Fed-Cup-Halbfinal.
  • Die Perspektiven: Gerade in der Schweiz (Sieg in Gstaad/Fed Cup) wusste Golubic 2016 zu brillieren. Die nächsten Wochen könnten ihrem Selbstvertrauen einen Schub geben.

Belinda Bencic (WTA 135)

  • Das Problem: Belinda Bencic ist aktuell das grösste Schweizer Sorgenkind. Die 20-Jährige ist im Ranking weit zurückgefallen und muss gar um die Qualifikation für die French Open bangen. Praktisch keine Siege = wenig Selbstvertrauen.
  • Das Programm: Bencic ist diese Woche bei einem kleinen Turnier in Frankreich am Start. Danach hofft sie in Biel und beim Fed-Cup-Halbfinal auf den Turnaround.
  • Die Perspektiven: Die junge Schweizerin bringt alles mit, um es bis ganz nach vorne zu schaffen. Nicht umsonst war Bencic bereits einmal in den Top 10. Passen Physis und Selbstvertrauen, kann es im Ranking schnell wieder nach oben gehen.
Legende: Video Schweizerinnen stehen nach 2 weiteren Siegen im Halbfinal abspielen. Laufzeit 04:34 Minuten.
Aus sportaktuell vom 12.02.2017.

Sendebzug: Radio SRF 3, 21.03.2017, Bulletin von 20:30 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von U.E. Romer (romeru)
    Ein gutes Spiel macht noch keinen Frühling. Da sollten sich die Medien merken. Das Hochjubeln zu Stars setzt die Spielerinnen zu sehr unter Druck. Jede Sportart hat nicht nur mit Talent zu tun, ebenso muss die psychische Stärke vorhanden sein.
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  • Kommentar von Seppli Moser (Moser)
    Bei Frau Golubic kann man nicht von einem Tief reden, meiner Ansicht. Die Spielanlage ist zu beschränkt. Sie ist genau dort, wo sie sein kann. Und das ist nicht schlecht. Auch für Bacsinszky mit ihrem zu extremen Vorhandgriff ist ihre Platzierung momentan in Ordnung. Bencic ist einzig das Sorgenkind, weil sie unter ihrem Niveau ist.
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