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Frust pur bei der Weltnummer 1 Sabalenka nach Viertelfinal-Out: «Möchte am liebsten aufhören»

Aryna Sabalenka muss ihre Zelte bei den French Open schon nach den Viertelfinals abbrechen. Die Enttäuschung ist riesig.

Für Aryna Sabalenka geht das Warten auf den ersten Triumph bei den French Open weiter. Die viermalige Major-Siegerin verlor nach einem spektakulären Leistungseinbruch überraschend 6:3, 5:7, 0:6 gegen die Russin Diana Shnaider. Neben ihrem 400. Sieg auf Tourlevel verpasste die Belarussin auch ihren 7. Halbfinal in Serie bei einem Grand Slam.

«Keine Gedanken, keine Gefühle. Ich möchte am liebsten sofort mit dem Tennis aufhören», sagte Sabalenka tief enttäuscht: «Aber wir werden in ein paar Tagen sehen. Hoffentlich finde ich mental wieder zurück in die Spur.»

«Bin in ein sehr, sehr tiefes, dunkles Loch geraten»

Sabalenka, die im Vorjahr den Final in Paris gegen die US-Amerikanerin Coco Gauff verloren hatte, dominierte zunächst. Doch bei windigen Bedingungen auf dem Court Philippe-Chatrier, immer wieder wurde der Sand aufgewirbelt, streuten sich immer mehr Fehler in das Spiel der Favoritin ein. Dennoch sicherte sie sich den ersten Durchgang.

Sabalenka haderte aber nun häufiger, die Selbstverständlichkeit war weg – und Shnaider drehte auf. Die Russin erzwang den Entscheidungssatz. Dort zog sie Sabalenka, die nun völlig von der Rolle war, sichtbar am Rande der Verzweiflung stand und 10 Spiele in Folge verlor, endgültig den Zahn.

«Ich weiss gar nicht mehr, wann mir das das letzte Mal passiert ist, dass ich 10 Spiele nacheinander verloren habe», sagte Sabalenka. «Ich glaube, mental bin ich da in ein sehr, sehr tiefes, dunkles Loch geraten und habe es einfach nicht geschafft, mich wieder aufzurappeln.»

French Open

SRF zwei, Sportlive, 03.06.2026, 12:30 Uhr ; 

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