Masarova kommt vom Erfolgsweg ab

Rebeka Masarova hat ihren Höhenflug vom Vorjahr am WTA-Turnier in Gstaad nicht wiederholen können. Nach 2:33 Stunden erbittertem Kampf ging der 17-Jährigen in der 1. Runde die Luft aus.

Rebeka Masarova spielt eine Vorhand. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Rebeka Masarova Die Baselbieterin liess in Runde 1 nichts unversucht. Keystone

  • Schwachpunkt Service: Masarova bringt ihren Aufschlag im 2. Umgang nur 2 Mal durch.
  • Pluspunkt Kampfgeist: Doch sie korrigiert nach verlorenem Startsatz 4 Mal einen Break-Rückstand und schafft in extremis den Ausgleich.
  • Bitteres Ende: Trotzdem muss sie sich Anna Kalinskaya mit 5:7, 7:6, 5:7 beugen.

Das Frauenturnier im Saanenland war Rebeka Masarova bei seiner 2. Auflage nicht mehr so gut gesinnt wie noch bei der Premiere. Nach ihrem sensationellen Halbfinal-Vorstoss im 2016 zog die Baselbieterin heuer in einer 1.-Runden-Partie, die auf Messers Schneide lag, den Kürzeren.

Dabei legte die erst 17-jährige Schweizerin (WTA 468) gegen Anna Kalinskaya (WTA 150) im Duell zweier Newcomerinnen durchaus vielversprechend los. Nach unerschrockenem Start führte sie 5:2 – ehe sie vom Erfolgsweg abkam.

Ein Spiel wie eine Achterbahnfahrt

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TV-Hinweis

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Verfolgen Sie das Schweizer 1.-Runden-Duell in Gstaad zwischen Patty Schnyder und Amra Sadikovic am Dienstag ab 17:30 Uhr auf SRF info oder in unserer Sport App.

Mit 5 Gameverlusten in Serie verspielte Masarova den komfortablen Vorsprung – Satz 1 war weg. Einen Fehlstart mit einem weiteren Servicedurchbruch für die 18-jährige Russin korrigierte die Lokalmatadorin prompt zum 1:1.

Doch die Baselbieterin musste in Umgang 2 noch 3 weitere Male einem Break-Rückstand hinterherrennen, schaffte aber stets umgehend die Korrektur. Im Tiebreak riss sie nach 3 abgewehrten Matchbällen das Ruder zum 11:9 und Ausgleich herum.

Als Masarova im Entscheidungssatz mit 4:2 und 30:0 voll auf Kurs lag, erfuhr der Match nochmals eine Wende. Kalinskaya gewann 12 der folgenden 13 Ballwechsel und schaffte es so, die French-Open-Championne von 2016 nach total 153 Minuten zu zermürben.

Sendebezug: SRF zwei, «sportflash», 17.07.2017 20:00 Uhr