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Olympia in Tokio als Grund Osaka entscheidet sich für japanische Staatsbürgerschaft

Naomi Osaka hat mit Blick auf Olympia 2020 in Tokio die Rückgabe ihrer US-Staatsbürgerschaft in die Wege geleitet.

Naomi Osaka.
Legende: Erhofft sich Auftrieb für Olympia Naomi Osaka. imago images

Die ehemalige Weltranglistenerste Naomi Osaka hat sich auch mit Blick auf die Olympischen Spiele in Tokio endgültig für die japanische Staatsbürgerschaft entschieden. Das bestätigte die zweimalige Grand-Slam-Siegerin dem japanischen TV-Sender NHK am Donnerstag.

«Es gibt mir besonderen Auftrieb, Japan bei den Olympischen Spielen zu vertreten», sagte Osaka: «Ich denke, ich werde mehr Emotion reinlegen, weil ich für den Stolz der Nation spiele.» Ihr Ziel sei die Goldmedaille, meinte Osaka, auch wenn sie Respekt vor der grossen Erwartungshaltung habe.

Entscheidung vor dem 22. Geburtstag

Osaka ist die Tochter einer Japanerin und eines Haitianers, wuchs in den USA auf und besass neben der japanischen bislang auch die US-Staatsbürgerschaft. Das japanische Recht verlangt es jedoch, dass sich Japanerinnen und Japaner mit doppelter Staatsbürgerschaft bis zu ihrem 22. Geburtstag für eine Nationalität entscheiden. Osaka wird am 16. Oktober 22.

Video
Aus dem Archiv: Osaka gewinnt die Australian Open 2019
Aus Sport-Clip vom 26.01.2019.
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3 Kommentare

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  • Kommentar von Armin Meile  (MrMele)
    Da gebe ich Alain Rothenbühler vollkommen Recht, es ist eine Frage der kulturellen Verbundenheit und der eigenen Identität - und im Falle einer Weltklasse-Tennisspielerin sicher keine Frage des Geldes, das sowieso reichlich fliesst. Als Tochter einer Japanerin und eines Haitianers ist sie grundsätzlich nicht stark mit den USA verwurzelt. Ich kann den Entscheid darum absolut nachvollziehen und wünsche Naomi Osaka weiterhin viel Erfolg und Verletzungsfreiheit.
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  • Kommentar von Alessandro Meier  (Aliass)
    Ein Schelm, wer Böses denkt. Schaut man sichjedoch die Off-Court Einnahmen von Kei Nishikori an, macht der Entscheid sicherlich Sinn. In den USA, dem Land der Supersportler, geht sie in der Masse unter. In Japan kann sie den Markt beherrschen und wird (hoffentlich wie Kei) vergöttert. Kann den Entscheid absolut verstehen, auch wenn er wohl hauptsächlich finanziell begründet ist.
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    1. Antwort von Alain Rothenbühler  (pls)
      Das grenzt an Frechheit, was sie ihr schreiben. Bei Identitätsangelegenheiten gehts wohl kaum ums Geld, bsd wenn man wie Osaka schon reichlich Geld hat.
      Vielmehr fühlt sie sich wohl auch als Japanerin und will weiterhin als Japanerin antreten dürfen.
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