Vögele zieht in extremis in Runde 2 ein

Stefanie Vögele hat beim WTA-Turnier im niederländischen s'Hertogenbosch in der 1. Runde die Kasachin Julia Putinsewa (WTA 90) in 2:18 Stunden 7:5, 4:6 und 7:5 bezwungen. Den Sieg musste sich die Aargauerin jedoch hart erkämpfen.

Stefanie Vögele ist beim WTA-Turnier in s'Hertogenbosch in die 2. Runde eingezogen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Harter Kampf Stefanie Vögele ist beim WTA-Turnier in s'Hertogenbosch in die 2. Runde eingezogen. Keystone

Die 1.-Runden-Partie von Stefanie Vögele verkam zu einer wahren Achterbahnfahrt. Die Aargauerin musste Putinsewa zwar früh ein Break zugestehen, konnte aber ihrerseits den Service der 18-jährigen Kasachin zweimal durchbrechen und gewann den Startsatz mit 7:5.

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Oprandi gibt Forfait

Die zweite Schweizerin in s'Hertogenbosch, Romina Oprandi, wird nicht am Einzelturnier teilnehmen. Die Bernerin zog sich nach ihrer 1.-Runden-Partie im Doppel aufgrund einer Ellbogenverletzung zurück.

Im 2. Umgang war die Verteilung der Breaks dann genau umgekehrt, so dass Vögele ihrer Kontrahentin den Satzausgleich (4:6) zugestehen musste. Vor allem der 1. Aufschlag war ein grosses Plus von Putinsewa, so landeten im 2. Satz doch ganze 92 Prozent erste Aufschläge im Feld.

Vögele mit grossem Kampfgeist

Im 3. Umgang kassierte Vögele ein Break zum 2:4. Doch die 23-Jährige konnte ihren Kopf noch einmal aus der Schlinge ziehen, indem ihr beim Stand von 3:5 ebenfalls ein Break gelang. Nach einem weiteren Servicedurchbruch brachte die Aargauerin im 2. Duell mit Putinsewa ihren 1. Sieg ins Trockene.

In der 2. Runde trifft Vögele nun auf die Ukrainerin Lesja Tsurenko, deren 1.-Runden-Gegnerin Daniela Hantuchova (Tsch) verletzungsbedingt aufgeben musste.