Von 797 auf 314: Masarova macht einen Riesensatz

Der Blick auf die aktuelle WTA-Rangliste vom Montag offenbart Erfreuliches: Rebeka Masarova gewinnt fast 500 Plätze und Viktorija Golubic stösst in die Top 100 vor.

Rebeka Maserova ballt die Faust. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Aufstieg geht weiter Rebeka Maserova klopft bereits bei den Top 300 an. Keystone

Der Schweizer Grosserfolg beim Heimturnier in Gstaad schlägt sich auf der WTA-Rangliste nieder: Hinter Timea Bacsinszky (Platz 15) und Belinda Bencic (16) figuriert mit Viktorija Golubic eine 3. Schweizerin in den Top 100. Die Gstaad-Siegerin machte 33 Positionen gut und grüsst neu von Platz 72. So gut war die Zürcherin noch nie positioniert.

Amra Sadikovic, in Gstaad im Achtelfinal, ist hinter Stefanie Vögele (105) weiterhin die Nummer 5 des Landes. Platz 126 ist für die Aargauerin ein Karriere-Bestwert.

Masarova die beste 16-Jährige

Den grössten Satz aller Schweizerinnen machte Rebeka Masarova. Der Shootingstar, der in Gstaad als Halbfinalistin verblüfft hatte, machte im Ranking fast 500 Positionen gut. Als 314. der Welt (zuvor 797) ist sie die am besten klassierte 16-Jährige.

Die Amerikanerin Catherine Bellis (203) ist die einzige Spielerin mit Jahrgang 1999, die vor Masarova liegt. Bellis hat ihren 17. Geburtstag indes schon im April gefeiert.

Die Schweizerinnen in der WTA-Weltrangliste


Klassierung neu
Klassierung alt
Timea Bacsinszky
1517
Belinda Bencic
1615
Viktorija Golubic
72105
Stefanie Vögele
105103
Amra Sadikovic
126135
Romina Oprandi
155150
Jil Teichmann
219229
Conny Perrin
243243
Rebeka Masarova
314797
Patty Schnyder
336338
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CH-Duell im Halbfinal: Golubic schlägt Masarova

4:51 min, aus sportaktuell vom 16.7.2016