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Heidi Diethelm Gerber über ihre Karriere und Tokyo 2020
Aus Tokyo 2020 Clips vom 24.07.2021.
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Aussergewöhnliche Karriere Diethelm Gerber: Schuss um Schuss zum perfekten Abgang?

In Tokio wird Sportschützin Heidi Diethelm Gerber zum letzten Mal in ihrer Karriere um olympisches Edelmetall kämpfen.

Fünf Jahre ist es her, seit Heidi Diethelm Gerber von einem Schuss zum anderen nationale Bekanntheit erlangte. Im entscheidenden Moment bezwang die Thurgauerin die Weltnummer 1 aus China im Duell um Platz 3 und brach für die Schweizer Delegation mit der ersten Olympia-Medaille in Rio de Janeiro den Bann. Nina Christen doppelte zum Auftakt der Spiele in Tokio mit einer weiteren bronzenen Auszeichnung nach.

Nun betritt die 52-jährige Diethelm Gerber zum 3. und letzten Mal als aktive Sportlerin die olympische Bühne. Von einer Rückkehr mag die Pistolenschützin dennoch nicht sprechen: «Der Wettkampf in Rio war einzigartig. Er war extrem und darum unvergesslich. Es gibt keine Wiederholung», sagt sie vor ihren letzten Olympischen Spielen.

Zwei Medaillenchancen in Tokio

Diethelm Gerber schiesst in der Nacht auf Sonntag mit der Luftpistole auf 10 m, am Donnerstag und Freitag wird sie für ihre Paradedisziplin die Sportpistole (25 m) in die Hand nehmen. Der Ausdruck «Paradedisziplin» behagt ihr allerdings nicht. Dagegen sei das Schiessen mit der Luftpistole eine Zitterpartie.

Heidi Diethelm Gerber posiert in Tokio vor dem olympischen Dorf.
Legende: Olympia zum Dritten Will auch in Tokio treffsicher auftreten: Heidi Diethelm Gerber. Keystone

Die Verschiebung der Spiele in Tokio hatte für die routinierte Diethelm Gerber Vor- und Nachteile. Nach einer Ellbogen-Operation 2018 und einem Eingriff an der Schulter 2019 wäre es bei der ursprünglichen Austragung 2020 knapp geworden. «Unter diesem Aspekt habe ich profitiert, aber mental war es nochmals eine Herausforderung», sagt sie. «Für den Kopf war es ein schwieriges Jahr.»

Krönung und nahtloser Übergang

Ihrem Sport bleibt Diethelm Gerber auch nach dem Karriereende erhalten. Anfang Oktober übernimmt sie zwei Funktionen im Schweizer Schiesssportverband (SSV). Sie leitet dann die Abteilung Pistole und wird zugleich Trainerin der Athletinnen und Athleten in der olympischen Disziplin.

Vorher geht es aber noch um den Schlusspunkt ihrer Karriere, in der sie neben Olympia-Bronze auch Gold und Silber an den Europaspielen gewann. Eine Laufbahn, die in einem Alter begann, in dem andere längst ihren Rücktritt verkündet haben.

Live-Hinweis

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Sie können den Final der Frauen über 25 m Pistole am Freitag, 30. Juli, ab 7 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App mitverfolgen.

SRF zwei, sportflash, 21.7.2021, 20:00 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Daniel Brülhart  (Kiwi1963)
    Am besten würde man gar nichts mehr schreiben... Es könnte falsch sein. Wer nichts macht, macht keine Unkorrektheiten oder so und wird befördert
  • Kommentar von antonia camponovo  (Antonia Camponovo)
    Würden Sie auch schreiben:
    "Roger, der treffsicherste Pappi der Welt?"
    Kaum - wäre nicht angebracht, oder? Ist es auch im aktuellen Fall nicht. Danke für die Anpassung.
    1. Antwort von SRF Sport (SRF)
      @antonia camponovo Guten Tag. Besten Dank für Ihren Kommentar. Wir haben den Titel angepasst. Freundliche Grüsse. SRF Sport
    2. Antwort von Mark Altheer  (Mark_Altheer)
      Mein Gott habt ihr Sorgen Leute! Wird heute mittlerweilen alles auf die Goldwaage gelegt? Hört mal auf mit dieser übertriebenen "political correctness".
  • Kommentar von Konrad Pfister  (Konrad Pfister)
    Mami? Wieso braucht es jetzt wieder einen herablassenden Titel?
    1. Antwort von SRF Sport (SRF)
      @Konrad Pfister. Guten Tag. Besten Dank für Ihren Kommentar. Wir haben den Titel angepasst. Freundliche Grüsse. SRF Sport
    2. Antwort von Martin Daniel Brülhart  (Kiwi1963)
      Ist jetzt Mami auch auf der roten Liste?
    3. Antwort von Roger Gasser  (allesrotscher)
      Ob herablassend oder ehrerbietend ist Ihrem persönlichen Verständnis gesschuldet. Dafür können nur Sie etwas, SRF ist dafür nicht verantwortlich.