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Gold und Weltrekord für Rojas – 2 Sieger im Hochsprung
Aus Tokyo 2020 Clips vom 01.08.2021.
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Leichtathletik-News aus Tokio Rojas gewinnt Dreisprung mit Weltrekord – Zweimal Hochsprung-Gold

  • Yulimar Rojas (VEN) gewinnt Gold im Frauen-Dreisprung und löscht mit ihrem letzten Versuch einen 26 Jahre alten Weltrekord aus.
  • Im Hochsprung der Männer werden zwei Goldmedaillen vergeben – eine nach Italien, eine nach Katar.
  • Gold über die 100 m der Männer geht sensationell an den Italiener Lamont Marcell Jacobs (ITA).
  • U23-Europameister Ricky Petrucciani steht bei seinem Olympia-Debüt über die volle Bahnrunde im Halbfinal.
  • Gong Lijiao hat im Kugelstossen mit persönlichem Rekord die Nase vorn.

Dreisprung, Frauen: Rojas mit Weltrekord zu Gold

Yulimar Rojas hat mit einem Weltrekord das erste Olympia-Gold in der Leichtathletik für Venezuela gewonnen. Die Weltmeisterin sprang schon im 1. Versuch mit 15,41 m olympischen Rekord und legte im letzten Durchgang mit 15,67 m einen Weltrekord nach. Damit verbesserte die 25-Jährige die alte Bestmarke der Ukrainerin Inessa Krawez aus dem Jahr 1995 gleich um 17 Zentimeter. Hinter der überragenden Rojas, die in Rio bereits Silber gewonnen hatte, kam die Portugiesin Patricia Mamona (15,01 m) auf Platz 2, Bronze ging an die Spanierin Ana Peleteiro (14,87 m).

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Rojas' Weltrekord-Satz zu Olympia-Gold
Aus Tokyo 2020 Clips vom 01.08.2021.
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Hochsprung, Männer: Barshim und Tamberi jubeln gemeinsam

Nach einem hochklassigen Hochsprung-Wettkampf wurden erstmals in der Olympia-Geschichte gleich zwei Goldmedaillen vergeben: Der Katari Mutaz Essa Barshim und der Italiener Gianmarco Tamberi übersprangen beide 2,37 m im 1. Versuch, nachdem sie auch auf den Höhen zuvor ohne Fehl und Tadel geblieben waren. Auf 2,39 m rissen beide Überflieger dreimal. So durften sich sowohl Barshim als auch Tamberi über Gold freuen. Die beiden hätten auch die Möglichkeit gehabt, in einem «Jump-Off» einen alleinigen Olympiasieger zu ermitteln – sie verzichteten aber darauf. Bronze sicherte sich der Belarusse Maxim Nedasekau, der ebenfalls 2,37 m überquerte, davor aber auf 2,35 m einen Fehlversuch verzeichnet hatte.

400 m, Männer: Petrucciani leidet – und liefert

In seinem Vorlauf über 400 m qualifizierte sich Ricky Petrucciani in 45,64 Sekunden knapp als Dritter direkt für die Fortsetzung mit den Halbfinals (Montag ab 13:05 Uhr, live bei SRF). Der 21-jährige Tessiner kam bei seinem 1. Olympia-Start rasant aus den Blöcken, musste auf der Zielgerade aber beissen. Der vom U23-Europameister angepeilte Schweizer Rekord von Mathias Rusterholz, der um 4 Jahre älter ist als der aufstrebende Athlet selbst, lag bei schwülheissen Temperaturen klar ausser Reichweite. 65 Hundertstel fehlten ihm in der japanischen Metropole zur Marke.

Kugelstossen Frauen: Lijiao schliesst Lücke im Olympia-Palmarès

Die Chinesin Gong Lijiao sicherte sich die Goldmedaille im Kugelstossen. Damit komplettierte sie nach Bronze in Peking (2008) und Silber in London (2012) ihren olympischen Medaillensatz. Lijiao stiess die Kugel als einzige der Finalteilnehmerinnen über 20 Meter. In ihrem letzten Versuch kam die 32-Jährige mit 20,58 m soweit wie noch überhaupt nie in ihrer Karriere. Silber ging an US-Athletin Raven Saunders (19,79 m), Bronze an Valerie Adams (19,62 m). Die Neuseeländerin Adams eroberte 2 Monate vor ihrem 37. Geburtstag ihre 4. Medaille bei Sommerspielen.

SRF zwei, sportlive, 01.08.2021 01:55 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Brigitte Müller  (Official Belinda Bencic Fanclub)
    Liebe Belinda, liebe Viki, welche Freude habt ihr beiden uns an Olympia
  • Kommentar von Max Blatter  (maxblatter)
    Gibt es im Hochsprung wirklich die freie Wahl zwischen der geteilten Medaille und dem Jump-Out?

    Welcher Narr würde da das Jump-Out wählen! Einer verlöre dann Gold; der andere gewänne nichts. Im Gegenteil: Auch der scheinbare Gewinner wäre ein Verlierer, denn er könnte dem Unterlegenen nie mehr in die Augen schauen. Eine "lose-lose"-Situation!

    Für mich wäre die Wahl jedenfalls völlig klar. Ich verstehe nicht, weshalb die Kommentatoren sich vor Rührung nicht mehr einkriegten.
    1. Antwort von Tobias Ochsner  (Tobey)
      Naja, ich finde das schon nicht so Selbstverständlich.

      Ich persönlich würde zwar ebenfalls auf das Jump-Out verzichten. Aber ich sehe da auch die andere Seite:
      Sport ist kompetitiv und es gibt sicher Leute mit dem Mindset "Ich will alleine in die Geschichtsbücher eingehen und den Titel nicht teilen."
      Oder bspw. angenommen, sie wären Rivalen. Djokovic und Federer würden ja auch nicht sagen "Ach komm, teilen wir uns den Grand-Slam-Titel doch."

      Daher ist es eine schöne Geste der beiden.
    2. Antwort von Tobias Ochsner  (Tobey)
      Naja, ich finde das schon nicht so Selbstverständlich.

      Ich persönlich würde zwar ebenfalls auf das Jump-Out verzichten. Aber ich sehe da auch die andere Seite:
      Sport ist kompetitiv und es gibt sicher Leute mit dem Mindset "Ich will alleine in die Geschichtsbücher eingehen und den Titel nicht teilen."
      Oder bspw. angenommen, sie wären Rivalen. Djokovic und Federer würden ja auch nicht sagen "Ach komm, teilen wir uns den Grand-Slam-Titel doch."

      Daher ist es eine schöne Geste der beiden.
  • Kommentar von Michael Weiersmüller  (Galgevogel)
    Mit Jean-Pierre meinte Valerie Adams wohl Jean-Pierre Egger ?