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Fertigprodukt-Alternativen: Das Koch-Experiment
Aus Puls vom 22.03.2021.
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Gesünder kochen Rezepte – einfach und schnell

In der Küche muss es schnell gehen? Drei leichte Alternativen zu Fertiggerichten.

Sie suchen eine Alternative zu Fast-Food-Gerichten? Die preisgekrönte Köchin Alexandra Knutti teilt drei Rezepte, die gesunde Abwechslung in die Küche bringen – und erst noch schnell gehen.

Legende: SRF

Pastagratin

(Für 4 Personen)

Zutaten für den Pastagratin

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  • 400g Dinkel-Teigwaren
  • 4 Eier
  • 2.5 dl Voll- oder Halbrahm
  • 5 dl Milch
  • 1 EL Mehl
  • 100g Gemüse nach Wahl, frisch oder tiefgekühlt, klein geschnitten
  • 50g Salatspinat
  • 120g geriebener Käse

  1. Die Teigwaren im kochenden Salzwasser al dente kochen.
  2. Kurz vor Schluss das frische Gemüse beigeben und einmal aufkochen lassen, danach abschütten und in eine Gratinform geben.
  3. Den Spinat daruntermischen.
  4. Aus den Eiern, Milch, Rahm und Mehl den Guss herstellen und mit dem Schwingbesen gut verrühren.
  5. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. In die Gratinform giessen und mit Käse bestreuen.
  6. Im Ofen bei Umluft bei 180°C circa 35 Minuten gratinieren.

Weitere Informationen zum Gratin

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Alexandra Knutti:

Das Rezept ist einfach umzusetzen, da es jeweils von allem nur eine kleine Packung braucht. Es gibt 400g Packungen Vollkornpasta, 4er Päckli Eier, 2.5 Päckli Rahm etc. – Da werden also keine Reste entstehen.

Das Rezept ergibt 4-5 Portionen, so kann der Gratin auch an den Folgetagen nochmals aufgewärmt werden und mit einmal Kochen ist gleich für mehrere Tage ausgesorgt.

Hat man kein frisches Gemüse im Haus, kann man gut immer etwas im Tiefkühler auf Vorrat haben. Ich bevorzuge ungewürztes Gemüse in Bio-Qualität.

Legende: SRF

Fischstäbli

(Für 2 Personen)

Zutaten für Fischstäbli

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  • 2 Stk frische Forellen– oder Lachsforellenfilets
  • 1 Ei
  • wenig Mehl
  • 1 Tasse Mais-Cornflakes nature
  • 2 Stk kleine Süsskartoffeln
  • 2 Stk Kartoffeln festkochend
  • 1 EL Mayonnaise
  • 3 EL saurer Halbrahm
  • 1 Bund Schnittlauch

  1. Zu Beginn die Kartoffeln in eine Gratinform geben und bei 180 °C Umluft in den Ofen schieben.
  2. Zwei frische Lachsforellenfilets, am besten aus einer Fischzucht aus der Region, entgräten, die Haut kann dranbleiben. Die Filets in 2 cm dicke Streifen schneiden und mit Salz & Pfeffer würzen.
  3. Für die «Panierstrasse» das Ei verquirlen und die Cornflakes in einen Beutel geben und von Hand oder mit einem Pfannenboden klein zerdrücken.
  4. Zuerst die Filets würzen. (Ich mache das direkt auf dem Schneidebrett, dann braucht es eine Schüssel weniger.) Danach durch das Ei ziehen und in den Cornflakes-Brösmel wenden.
  5. Auf ein Backblech mit Backpapier geben und, sobald alle paniert sind, zu den Kartoffeln in den Ofen schieben und je nach Stärke des Ofens für circa 8 Minuten backen.
  6. Für die Sauce die Mayonnaise, saurer Halbrahm und Schnittlauch miteinander verrühren und mit Salz & Pfeffer würzen.
  7. Die Kartoffeln sind etwa zur gleichen Zeit gar wie der Fisch.Testen, ob gar bei den Kartoffeln: Mit einem Messer reinstechen, wenn es einfach wieder rausgezogen werden kann, ist die Kartoffel gar. Bleibt die Kartoffel am Messer heisst es noch länger backen.Testen, ob gar bei den Fischstäbli: Kann man sie sanft entzweibrechen und sieht dabei die einzelnen Segmente, so ist der Fisch gar. Nicht zu lange garen, sonst werden sie trocken. Frischer Fisch kann auch glasig genossen werden, sprich nicht total durchgegart.
  8. Die Kartoffeln als Baked Potatoes servieren und mit der Dipsauce verfeinern. Zum Gericht passt zusätzlich etwas Salat.

Weitere Informationen zu den Fischstäbli

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Alexandra Knutti:

Den Fisch selber zu panieren, geht erstaunlich schnell! Als kleiner Tipp kann man gleich ein paar Portionen Fisch mehr kaufen, diese fix fertig panieren und danach einfach in den Tiefkühler geben. So hat man bei Heisshunger quasi dasselbe Produkt im Gefrierschrank, wie wenn es gekauft worden ist, einfach in viel besserer Qualität.

Auf diese Art zubereitet sind die Fischstäbli knusprig und auch viel gesünder, eine zusätzliche Zugabe von Fettstoff zum Frittieren oder Braten in der Pfanne ist nämlich gar nicht nötig.

Legende: SRF

Pizza

(Für 2 Personen)

Zutaten für die Pizza

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  • 2 Stk. Piadina-Fläden oder Tortilla-Fläden
  • 1 kl. Dose ganze Pelati
  • Salz, Pfeffer, Oregano getrocknet
  • Toppings nach Wahl: Büffelmozzarella, Basilikum, Cherrytomaten, Champignons, Peperoni, Schinken, Rohschinken, Rucola, Zucchini etc.

  1. Für die Tomaten-Basis die Pelati gleich in der Dose mit einer Gabel zerdrücken und mit Salz, Pfeffer und klassischerweise mit getrocknetem Oregano würzen.
  2. Die Piadina-Fläden auf ein Backblech mit Backpapier legen und dann kann es schon losgehen mit dem farbenfrohen Belegen! Zuerst die Tomaten-Basis und dann die beliebigen Toppings, klein geschnitten, gewürfelt usw. darauf verteilen.
  3. Bei 220 °C Umluft circa 5 Minuten backen, bis die Toppings geschmolzen oder knusprig sind.

Und so schnell geht eine einfache Pizza mit viel farbenfrohem Gemüse und frischen Zutaten!

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Alfons Bauer  (frustriert)
    35 Minuten sind nicht schnell. Aber die Pizza mit Fladenbrot will ich mal ausprobieren.
  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Vorteil beim Kauf von "Grundnahrungsmitteln" - man sieht das Urprodukt ohne jegliche Zusatzstoffe und erfährt auch das Herkunftsland, die Produktions-Methoden (nachhaltig öko-logisch) dieses.
    Wie das Kochen an sich, lernt man in Kürze, was man mit - sehr gut aufzubewahrenden - "Grundnahrungsmitteln" (Getreide: Weizen, Reis, Hirse, Mais, etc, Hülsenfrüchte: Erbsen, Bohnen, Linsen etc) alles kochen, kreieren kann. Freude erleben beim ausprobieren: auswählen, kaufen, kochen, essen.