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Legende: Die zunehmende Durchmischung von Wohn- und Ausgehzonen sorgt für Konflikte zwischen Nachtschwärmern und Anwohnern. Keystone
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Mit Respekt und Toleranz gegen nächtlichen Lärm

Die steigenden Temperaturen locken abends wieder mehr Menschen auf die Strasse. Der alljährliche «Tag gegen Lärm» steht 2015 im Zeichen des Konflikts zwischen Ausgang und Ruhebedürfnis.

Viele Menschen fühlen sich vom Lärm der Nachtschwärmer in ihrer Nachtruhe gestört. Eine Umfrage bei allen Schweizer Gemeinden zeigt: Nur Verkehrslärm stört noch mehr.

Menschen in Feierlaune sind selten leise – sie könnten aber rücksichtsvoller sein und ihr Verhalten anpassen:

  • Nachtruhezeiten respektieren. Lärm zwischen 22 und 6 Uhr stört besonders.
  • Beim Rauchen vor der Tür und beim Verlassen eines Lokals die Lautstärke der Unterhaltung anpassen.
  • Lärmige Aktivitäten während der Ruhezeiten nach drinnen verlegen.
  • Parkplatz- und Verkehrslärm beim Heimgehen auf ein Minimum reduzieren.
  • Beim Warten auf den ÖV und auf dem Heimweg zu Fuss die Lautstärke der Unterhaltung anpassen.

Gastronomiebetrieben wird empfohlen, Klagen der Nachbarschaft ernst zu nehmen und gemeinsam mit den Betroffenen Lösungen zu suchen. Für die Information und Sensibilisierung der Gäste hat die Trägerschaft «Tag gegen Lärm» mit GastroSuisse attraktives Informationsmaterial zusammengestellt.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Dupond , Vivis
    Laerm wird von Politik, Juxtiz, Polizei und Vermietern viel zu wenig ernst genommen. Insbesondere in Dichtestressgebieten muss die Laermbekaempfung abschreckend statt fast aufmunternd sein. In Singapur zahlen Laermer eine "bemerkenswerte" Busse, und wenn maennliche Laermer gegen die einfahrende Polizei gewalttaetig werden, gibts gar auch Stockhiebe....
    1. Antwort von rafael f , duebendorf
      Oh ja, genau das fehlt uns noch in der Schweiz zum absoluten Glück: Polizisten, die in der Langstrasse mit Schlagstöcken gegen Party-Gänger vorgehen.....