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Was der Nati-Koch in Brasilien auftischt
Aus A point vom 12.06.2014.
abspielen. Laufzeit 05:25 Minuten.
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Was der Nati-Koch in Brasilien auftischt

Der langjährige Nati-Koch Emil Bolli verrät, wie er der Schweizer Nati in Brasilien kulinarisch schnelle Beine macht.

Auch wenn diverse Nationalgerichte wie der deftige Bohneneintopf Feijoada locken: Um sich durch die brasilianische Küche zu probieren, ist die Nati nicht nach Südamerika gereist. Ihr Speiseplan der nächsten Zeit sieht vielmehr nicht sehr vielseitig aus, sondern folgt einem strengen, vom Trainer so abgesegneten Plan: Bei Spielen abends um acht frühstücken die Spieler morgens um neun, um eins nehmen sie eine kleinere Mahlzeit ein – die besteht laut Emil Bolli, dem langjährigen Koch der Schweizer National-Mannschaft, meistens wahlweise aus Bresaola, Gemüserisotto oder Penne mit Gemüsesauce. Vier Stunden vor dem Match kredenzt er Bouillon mit Gemüsestreifen, Spaghetti mit einer Bolognese aus Kalbfleisch und eine Tomatensauce – zum Dessert gibt es einen Apfelkuchen und Cake.

Sind die Spiele früher, wird der Essensplan zeitlich umgestellt. Fällt ein Spiel auf ein Uhr mittags, fallen Frühstück und Mittagessen eben zusammen: Dann gibt es neben dem Frühstücksbuffet mit Müesli und Brot auch Spaghetti mit Sauce Bolognese. Davon essen die Spieler dann, soviel sie können. Das ist nicht Jedermanns Sache, die Spieler aber nehmen‘s sportlich. «Sie sind Profis genug, um zu wissen, was sie um diese Zeit essen müssen. Und sie sind ja keine Velofahrer, die dann bergeweise Spaghetti essen müssen», sagt Emil Bolli.

Speicher auffüllen mit Sportlerdiät

Schon vier Tage vor dem Spiel sind die Fussballer auf Sportlerdiät: fettarm, vitamin- und kohlenhydratreich, und leicht verdaulich muss sie sein. Ausnahmen sind nur bei längeren Spielpausen erlaubt. «Dann kann man beispielsweise auch mal eine Schoggimousse dazu machen, oder etwas anderes, was den Spielern gut schmeckt – Hamburger zum Beispiel», verrät Emil Bolli.

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Koch Emil Bolli: Fürs leibliche Wohl der Nati zuständig
06:04 min, aus A point vom 05.06.2014.
abspielen. Laufzeit 06:04 Minuten.

Die Kür für ihn ist das Abschlussessen – dann darf er alle Register ziehen. Wie genau das aussehen wird, weiss Emil Bolli noch nicht, möglicherweise wird es eine feine Grillade am Strand geben. Sollte die Schweiz ins Finale kommen, verspricht Emil Bolli schon einmal, Langusten und Schoggimousse aufzutischen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von georgine skraber , beringen
    Ich finde ganze manschaft mit allen verantwortichen wissen schon aus erfahrung was sie essen müssen das sie fit bleiben. Ich gratulire ganze manschaft das sie erste spiel gewonen haben, ich habe gaze spiel mit begeisterung geschaut, ich möchte ein tip schweizer manschaft geben, sie hat nach meine meinung in diese wärme zu enge kleidung, genau gesagt oberteil ist zu eng, sie hätten besser in etwas gröserem oberteil. Weiter viel erfolg.
  • Kommentar von Ursula Stämpfli , Rüti
    ...und das Schoggimousse im letzten Satz ist auch zum Schoggimouse mit einem "s" verkommen...
  • Kommentar von Alex Bauert , Bern
    «Ihr Speiseplander ...» sollte das etwa «Speiseplan der ... » heissen? Zu heiss für Word-Korrektur-Programm? LOL
    1. Antwort von (SRF)
      Schon korrigiert - vielen Dank für den Hinweis!