Zum Inhalt springen

Header

Legende: Hitzeperioden setzen Senioren besonders zu, da die Wärmeeregulierung des Körpers mit dem Alter schlechter wird. Keystone
Inhalt

Wie Altersheime ihre Senioren gegen die Hitze wappnen

Wenn die Temperaturen auf Rekordwerte steigen, kann das besonders für ältere Menschen gefährlich werden. Ihre Körper überhitzen sehr viel schneller als die der Jungen. Eine besondere Herausforderung für die Pflegearbeit in einem Alterszentrum.

Steigen die Temperaturen tagelang über 30 Grad, bedeutet das für ältere Menschen vor allem eines: Stress.

Die sommerliche Gluthitze setzt Senioren besonders zu, denn mit dem Alter wird die Wäremeregulierung des Körpers schlechter: Man schwitzt weniger und das Durstgefühl lässt generell nach, was insgesamt zu einer höheren Körpertemperatur bei gleichzeitiger Dehydrierung führt. Mögliche Folgen sind Schwächegefühle, Schwindel, Verwirrtheit, Übelkeit oder Muskelkrämpfe. Treten solche Symptome auf, muss sofort gehandelt werden: Viel trinken, den Körper kühlen und ärztliche Hilfe suchen!

Die Methoden in Altersheimen

  • Anstrengungen vermeiden. Bleiben Sie im Haus und reduzieren Sie körperliche Aktivitäten.
  • Hitze aussperren und Körper kühlen. Schliessen Sie tagsüber Fenster und Fensterläden, Rollläden oder Vorhänge und lüften Sie nachts. Tragen Sie lose, helle und dünne Kleidung. Halten Sie sich frisch mit kühlen Duschen, einem kalten Tuch auf Stirn und Nacken oder kalten Arm- und Wadenwickeln. Kalte Fuss- und Handbäder wirken ebenfalls Wunder.
  • Viel trinken und leicht essen. Nehmen Sie täglich mindestens 1,5 Liter Wasser zu sich, auch wenn Sie keinen Durst verspüren! Stellen Sie Ihre Ernährung auf erfrischende kalte Speisen wie Früchte, Salate, Gemüse oder Milchprodukte um. Achten Sie auch auf genügend Salzzufuhr. Wer bei den Getränken auf Vielfalt setzt und neben Wasser auch einmal Saftschorlen oder kalte Tees trinkt, wird aufs Trinken eher «gluschtig». Getränke überall gut sichtbar positionieren, um ans Trinken zu denken!

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von K.Moser , Chur
    http://www.bag.admin.ch/themen/gesundheitspolitik/00403/03965/index.html?lang=de&download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCLdYF7fWym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--
  • Kommentar von p.keller , kirchberg
    Bleibt zu hoffen, dass diese Senioren das Glas Wasser nicht auch noch bezahlen müssen.
    1. Antwort von jc heusser , erstfeld
      Wie alt sind Sie P.Keller hoffe nicht zu alt um noch zu "denken"? Es ist erwiesen, dass alte Menschen es nicht selber merken wann sie durst haben und rechtzeitig trinken müssen! Es ist für das Personal auch nicht einfach sie "zu zwingen"!
  • Kommentar von S. Nogler , Bever
    1.5 Liter Wasser pro Tag ist bei Hitze definitiv zu wenig. Pro Tag braucht es mindestens 3 l Flüssigkeit, davon kann etwa die Hälfte auch nicht in Form von Wasser aufgenommen werden (z.B. Milch, Suppen, Fruchsäfte, Kaffee, Tee). In Hitzetagen braucht es aber mehr als 3 l pro Tag, also 2 - 3 l Wasser, oder je nach körperlicher Aktivität noch mehr. Blibet Gsund!
    1. Antwort von Nicola Harrison , Nussbaumen
      Es braucht das RICHTIGE Wasser! Nicht Fruchtsäfte und Kaffee! Milch? http://www.zentrum-der-gesundheit.de/milch-krankheiten-ia.html