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Legende: Bei gutem Honig schmeckt man heraus, wo die Bienen unterwegs waren. imago
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Wie erkenne ich guten Honig?

Die Auswahl an Honigsorten aus dem In- und vor allem aus dem Ausland ist gross. Da kommt der Honigliebhaber schon mal ins Grübeln, wenn es darum geht, Qualitätshonig zu erkennen. So erkennt und lagert man ihn.

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Wie erkennt man guten Honig?
08:18 min, aus Ratgeber vom 16.06.2015.
abspielen. Laufzeit 08:18 Minuten.

Der Food-Journalist und Honigspezialist Patrick Zbinden weiss, worauf man beim Honigkauf achten muss. Bei gewissen Honiggläsern sehe man manchmal einen weiss verfärbten Bereich: «Der Imker nennt diese Erscheinung die Blütenbildung. Diese weissliche Verfärbung ist kein Schimmel, sondern ein gutes Qualitätszeichen.» Sie zeigt, dass der Honig wenig Wasser enthält und deshalb von bester Qualität ist. Ein brauner Rand dagegen weist genau auf das Gegenteil hin, der Honig sollte dann sehr schnell gegessen werden, weil er schneller verdirbt.

  • Je weniger Wasser im Honig ist, desto besser ist er und desto länger kann er gelagert werden.
  • Je höher der Wassergehalt, desto schneller beginnt der Honig zu gären.
  • Beim Kauf auf Qualitätssiegel achten.
  • Bio-Honig garantiert artgerechte Bienenhaltung, rückstandsfreie Behandlung der Bienenkrankheiten sowie Hygiene bei der Honigernte und Verarbeitung. Demeter achtet noch stärker auf das Wohl der Bienen.

Mit wenigen Ausnahmen kristallisiert früher oder später jeder Honig, sagt Patrick Zbinden. Wie und wie stark ein Honig kristallisiert, hänge unter anderem von der Sorte ab: «Wurde ein Honig vor dem Abfüllen cremig gerührt, verhindert das, dass er hart wird.»

So entsteht Honig

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Bienen bringen Nektar und andere süsse Säfte von lebenden Pflanzen zum Bienenstock. Dort übernehmen die Stockbienen, die alles mehrfach wieder aufnehmen und von sich geben. Dabei gelangen zahlreiche weitere Stoffe in das Gemisch, das sich dann verdickt. In den Waben reift es schliesslich zu Honig.

Tipps zur Lagerung

  • Honig nicht über 20 Grad lagern.
  • Honig auf keinen Fall im Kühlschrank lagern. Sonst kristallisiert er schneller aus.
  • Honigglas nach Gebrauch luftdicht verschliessen, sonst könnte der Honig plötzlich gären.
  • Allgemein sollte der Honig immer im Dunkeln gelagert werden. Ist er dem Sonnenlicht ausgesetzt, fängt er an zu oxidieren.
  • Sämiger Honig kann auch gut im Keller gelagert werden.
  • Man kann Honig auch einfrieren, wenn man verhindern will, dass er kristallisiert.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Jakob Affolter , thun
    Honig darf nicht über 42 Grad C erwärmt werden, sonst verliert er seine köstlichen Wirkstoffe. Bin selber Imker.
  • Kommentar von Hans Knecht , Torny
    Kristeallisierter Honig kann man wieder zähflüssig machen in dem man das Glas einfach für ein paar Stunden in heisses Wasser stellt. Damit das aber möglich ist muss der Honig in einem Glas und nicht Becher sein.
    1. Antwort von Gerhard Himmelhan , 3904 Naters
      Der Honig soll nicht über 40°C erwärmt werden. Honig enthält über 95% Fruchtzucker!!
    2. Antwort von Joe N.M. , Attelwil
      Schade um den guten Honig im heissen Wasserbad. Himmelhahn hat es erfasst: keinesfalls ins heisse Wasser.