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Mensch Armeefilm: Vom Skandal zur Oscar-Nominierung

Der Streifen «Wehrhafte Schweiz» wurde an der Landesausstellung Expo 64 gezeigt und war ein Publikumsmagnet. Er zeigte in martialischer Manier eine schlagkräftige, gefährliche Schweizer Armee. Die inszenierte Abwehrschlacht erhielt eine Oscar-Nominierung. Zuhause löste der Film einen Skandal aus.

Der Film «Wehrhafte Schweiz» wurde aufwendig restauriert und wird am 12. und 13. September 2014 auf dem Bundesplatz in Bern anlässlich 50 Jahre Expo 1964 wieder aufgeführt.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Clemens Scherer, Karlsruhe
    Grandios war, dass man auf die Idee kam, bei der Produktionsfirma MCS anzufragen und den Film in 65/70 mm herstellen zu lassen. Teuer genug kam der eh, aber durch HD-Technik von damals auch sehr eindrucksvoll. Und so entstand in einer schweizerisch-deutschen Zusammenarbeit der spektakulärste Film der MCS-70 Geschichte überhaupt. Wenn die Schweizer Armee damals der Abschreckung dienen sollte, dann waren die Ausgaben für diesen Film wohl lohnender, als für irgendein weiteres Waffensystem.
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  • Kommentar von Hans Haller, Kölliken
    Wenn immer es was über die Schweizerarmee zu berichten gibt, verwenden die heutigen Medienschaffenden Begriffe wie, skandalös, rückständig ewiggestrig etc. und trachten danach, die Schweiz, ihre Armee und auch die Schweizer selbst zu desavouieren...! - Offenbar gehört es heute zum guten Ton, die Schweiz durch die Medien zu desavouieren. - Diese Medienschaffenden sollten sich mal selber hinterfragen und selbstkritischer ihrem Defätismus (ihrer oftmals vorgefassten Meinung) umgehen lernen.
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    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Sie haben Recht, aber auch das sind die Früchte des 68er-Geistes. Gewisse Veränderungen von den vorher allzu starren Strukturen waren zwar notwendig, aber damals wurde eindeutig über das Ziel hinausgeschossen und das Ganze hat sich gekehrt. War vor 1968 alles, was gegen das Vaterland gesagt und geschrieben wurde, fast einer Todesstrafe würdig, ist heute das Gegenteil der Fall. Nicht vergessen: Sehr viele Medienschaffende und "progressive" Künstler sind 68er oder ihre Kinder.
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    2. Antwort von D. Unedan, Münchenstein
      Und wann immer die "68er-Journalisten" über die heilige Kuh berichten, blocken die "Militaristen" ab. Diese Militaristen sollten sich mal selber hinterfragen und selbstkritischer ihrem Defätismus (ihrer oftmals vorgefassten Meinung) umgehen lernen. Eine Armee der man nicht auf die Finger schauen darf oder kann endet in einem korrupten und kriminellen Haufen. Es ist die gleiche Problematik wie beim amerikanischen Geheimdienst!
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    3. Antwort von Peter Froesch, Arbedo
      Bitte, bitte sagt mir endlich gegen wen, ausser den eigenen Bürgern, könnte man die Schweizer Armee heute noch einsetzen? Wer um Gottes Willen hätte ein Interesse an der Schweiz? Wir haben ja nichts das man uns wegnehmen könnte - ausser Geld natürlich, aber das ist am Tag eines Kriegsbeginnes weg. Die infantile Werbung für den Kauf des Gripen erweckt bei mir das ungute Gefühl, dass es hier, wie immer, nur ums Geld geht. Da sackt doch jemand für ein Offiziersspielzeug Millionen ein.
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    4. Antwort von Clemens Scherer, Karlsruhe
      Aus den Negativen dieser 3-Panel 70mm Installation wurde in der Folge eine neue, einstreifige Fassung für den Weltvertrieb geschnitten. Entsprechende rötlich verfärbte 70mm Kopien sah ich. Dieser Streifen hat wirklich cinematografische Qualitäten. Die Schweiz wird als urdemokratisches und friedliches Land vorgestellt. Aber sollte jemand wagen diese Errungenschaften auf schweizer Boden zu gefährden, dann ist die Armee in der Lage Eindringlingen den Vor- oder Durchmarsch mächtig zu vermiesen.
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