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Mensch Offside oder nicht? Schnelles Entscheiden ist gefragt

Ein guter Linienrichter liegt bei Abseits-Entscheiden nur jedes zehnte Mal falsch. Eine erstaunlich gute Quote – doch sie soll besser werden. Ein Video-Training soll dabei helfen. Wir haben zehn der Videos zusammengestellt und geben Ihnen 5 Sekunden Zeit, um zu entscheiden: «Abseits oder nicht?»

(Videos: Institut für Sportwissenschaft, Universität Bern)

Jede Szene dauert etwa 5 Sekunden und der entscheidende Pass auf den Angreifer wird mal früher, mal später gespielt. Das braucht volle Konzentration und blitzschnelle Entscheidungen von Ihnen – genau wie vom Mann auf der Linie auch. Für alle, die sich vorbereiten wollen: Hier gibt es eine Trainingslektion:

Video
Offside oder nicht? Die Trainingslektion
Aus Einstein vom 05.06.2014.
abspielen

Die Abseits-Regel

Ein Spieler ist dann im Abseits, Link öffnet in einem neuen Fenster, wenn er sich Zeitpunkt des Passes auf ihn näher am gegnerischen Tor befindet, als der vorletzte Abwehrspieler. In fast allen Fällen ist nämlich der Torhüter der letzte Abwehrspieler. Daher ist im Normalfall die Offside-Linie auf Höhe des letzten Verteidigers.

Das Trainingstool wird vom Institut für Sportwissenschaften der Uni Bern entwickelt und befindet sich noch in der Testphase.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Henrik Kellinghaus , Aying Deutschland
    Die Abseitsregel ist total falsch erklärt. Tor ist völlig falsch, sondern es ist die Torauslinie. Dem Tor näher stehen kann auch der vorletzte Abwehrspieler, der im Torraum steht und der Angreifer steht in der Ecke. Elementar ist, wo sich der Ball befindet. Der Angr. kann nur noch einen Spieler vor sich haben, aber trotzdem kein Abseits, falls Ball von näher der Torauslinie zu ihm gespielt wird. Ausnahmen, wann es kein Abseits gibt: Abstoß, Einwurf & wann keines möglich ist: An-, Eck, Strafstoß
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  • Kommentar von Donat Tschuor , Winterthur
    Interessanter Beitrag. Anhand dieser Videobeispiele ist der Entscheid sehr einfach. Locker alle 10 richtig. Aber bei einem Livespiel würde ich mir dies nicht zutrauen. Ich möchte hier wirklich eine Lanze für all die Schiedsrichter brechen. Die Spieler betrügen mehr (Schwalben/Reklamieren), als dass der Schiedsrichter falsch entscheidet. Ich finde es schade, dass sehr gute Linienrichter nur auf Grund des Alters nicht mehr international pfeiffen dürfen.
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  • Kommentar von Michel Brack , allschwil
    9 von 10 mal richtig.... so schwer ist es doch gar nicht!!! Wie können die Schiedsrichter bloss so viele Fehlentscheide pfeifen?!
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    1. Antwort von Daniel Karrer , Zürich
      ...vielleicht weil es in einem richtigen Spiel etwas schwieriger ist als daheim am PC in der ruhigen Stube...? Aber, lieber Herr Brack, melden Sie sich doch als Schieds- oder Linienrichter wenn Sie es sich zutrauen. Ich freue mich schon auf Ihr erstes Spiel... und auf Ihren garantiert mal passierenden Fehlentscheid! ;-)
    2. Antwort von Steven Henkelüdecke , Gelsenkirchen
      Hallo, ein Schiedsrichter trifft nunmal auch Fehlentscheidungen. Wir Schiedsrichter haben nur einen bruchteil einer Sekunde um uns zu entscheiden, gut befindet sich jemand 3-4 meter im Abseits ist es natürlich offensichtlich, sind es Zentimeterentscheidungen wird es natürlich kniffliger, noch dazu kommt dass wir Schiedsrichter alles mit dem bloßem Auge betrachten müssen Daher kommen oftmals Fehlentscheidungen zu gange! Mit freundlichen Grüßen S. H. Schiedsrichter aus dem Kreis 12 Westfalen!
    3. Antwort von Marcel Berg , Luzern
      Tja, Herr Brack, habe sogar 10 von 10 mal richtig entschieden am PC. Die Angriffe waren doch aber recht gemächlich vorgetragen und ich kann Herrn Karrer aus Zürich nur beipflichten. In "Echt" geht's dann doch wohl meistens etwas zügiger zu und her und da in Sekundenbruchteilen zu entscheiden ist wohl definitiv noch etwas Anderes! Aber wie Daniel Karrer schreibt, wenn Sie sich so sattelfest und sicher fühlen, sollten Sie sich unbedingt als Schieds- oder Linienrichter melden. Viel Glück.