Und der Sieger ist ...

Zum hässlichsten Tier der Welt ist der Blobfisch gekürt worden – ein gallertartiger Zeitgenosse, der in den Tiefen des Pazifik lebt und wie ein kahlköpfiger, mürrischer, alter Mann dreinschaut.

Ein Blobfisch. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ein Charakterkopf: Der Blobfisch holte mit Abstand die meisten Stimmen bei der Wahl, die auch dem Schutz bedrohter Tierarten dienen soll. Youtube/Norfanz Founding Parties

An der Online-Abstimmung über unansehnliche Tierarten, die aber eine wichtige Rolle im Ökosystem spielen, beteiligten sich mehr als 3000 Menschen, wie die Veranstalter in Newcastle im Nordosten Grossbritanniens am Donnerstag bekanntgaben. Der Blobfisch, dessen Bestände durch die Tiefsee-Fischerei
dezimiert werden, war mit 795 Stimmen der klare Gewinner des Wettbewerbs.

Es folgte der Kakapo, ein seltener, eulenartig aussehender Papagei, der nicht fliegen kann und in Neuseeland lebt. Auf dem dritten Platz landete der Axolotl, ein mexikanischer Lurch, der auch als «laufender Fisch» bez

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eichnet wird.

Der Blobfisch wird nun offizielles Maskottchen der Gesellschaft zur Bewahrung hässlicher Tiere, einer Vereinigung von Humoristen, die sich um bedrohte, hässliche Tierarten sorgt. Auf der Homepage der Gesellschaft heisst es: «Der Panda-Bär bekommt zu viel Aufmerksamkeit.» Insgesamt besuchten 88'000 Menschen die Homepage, auf der die Online-Abstimmung abgehalten wurde.

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