Drohne aus Lausanne gewinnt eine Million

Das Fluggerät «Gimball», das an der ETH Lausanne entstanden ist, hat beim Wettbewerb «Drones for good» in den Vereinigten Arabischen Emiraten den Sieg davongetragen. Die kollisions-sichere Drohne könnte künftig in engen, gefährlichen Zonen zum Einsatz kommen – auch dank des Preisgelds.

Die Drohne «Gimball» auf einem Holztisch vor dem Start. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Leicht, klein, clever: Ein flexibler «Käfig» schützt die Drohne «Gimball» bei der Landung und im Flugeinsatz. ETH Lausanne / Youtube

Die Drohne einer Lausanner Firma hat den mit einer Million Dollar dotierten Wettbewerb «Drones for good» der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) gewonnen. Das Produkt namens «Gimball» des Start-ups Fliability, das 2014 an der ETH Lausanne gegründet wurde, könnte bei schwierigen Rettungsmissionen zum Einsatz kommen.

Zum Beispiel in engen Verhältnissen, denn wie Insekten muss sich auch Gimball nicht vor Kollisionen fürchten. Das Fluggerät prallt dank eines runden, rotierenden Käfigs von Hindernissen ab, wie das Video unten zeigt. So kann es sich im Katastrophenfall zu einem Zielort «durchschlagen» und Rettungskräften dank einer Kamera wertvolle Informationen liefern.

Diese Eigenschaften überzeugten die Jury des Wettbewerbs. Der Preis zeichnet Projekte aus, die neue Technologien für soziale Zwecke einsetzen – und ist begehrt: Beim Wettbewerb in Dubai demonstrierten 39 Halbfinalisten in drei Kategorien ihre Projekte live vor der Jury. Das Preisgeld wollen die Erfinder verwenden, um die Drohne zur Marktreife zu bringen.

Kollisions-sichere Drohne aus Lausanne (Youtube)