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Vor 60 Jahren startete Laika ins All
Aus Kultur Extras vom 02.11.2017.
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Vor 60 Jahren Laikas einsamer Tod im Weltraum

Wer ist schneller? Während des Kalten Krieges liefern sich Russland und die USA einen Wettlauf um die Eroberung des Weltraums. Viele Tiere müssen diesen Traum mit dem Leben bezahlen. Auch die Hündin Laika: Sie starb am 3.11.1957 im All.

Laika ging in die Geschichte ein: Die Hündin war das erste Lebewesen, das in die Erdumlaufbahn geschickt wurde. An Bord der Sputnik 2 sollte sie ihr Ziel erreichen.

Kein Tier war bisher so weit ins All geflogen und ihr Tod war von Anfang an eingeplant – doch Laika starb schneller als geplant. Vermutlich an Überhitzung.

Legende: Weltweit wurde die Hündin gefeiert: Eine Laika-Briefmarke aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Getty Images

Aufschrei unter Tierschützern

Was für Tierfreunde ein Skandal war, wurde von der Sowjetunion als Erfolg verbucht. Der Streuner von Moskaus Strassen wurde so zur Heldin stilisiert.

Weltweit gab es Laika-Produkte zu kaufen – nicht nur in Russland: In Deuschland gab es beispielsweise Laika-Kinderuhren, in Japan Laika-Spielzeug und in den USA Laika-Sparbüchsen. Es herrschte Laika-Fieber.

Legende: Miss Baker reiste am 28. Mai 1959 ins All. Sie hatte mehr Glück als Laika und überlebte. Wikimedia

Der Weg ins All

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Erst Tiere, dann Menschen

Laika war bei weitem nicht das einzige Tier, dass für den Menschen ins All fliegen musste. Eine Reihe von Affen, Hunden und Mäusen folgte. Erst danach wagte auch der Mensch die gefährliche Reise.

Tiere haben die Grundlage gelegt für die ersten Menschen im All. Viele bezahlten – wie Laika – mit dem Leben.

Sendung: SRF 2 Kultur, 3.11.2017, 100 Sekunden Wissen, 6.20 Uhr.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Das schizophrene, egoistische, skrupellose Verhalten von "homo sapien", gegenüber Natur und Tierwelt!! An die teure, teilweise mehr als fragwürdige Forschung - wäre nicht die Behebung dieses mörderischen Verhaltens bei "homo sapien" eine echte Herausforderung für die Forschung und erst noch Sinn machend?
  • Kommentar von Janine Gisler  (jannine)
    Bin ich die einzige, die das schrecklich findet?! Wenn ich mir das bildlich vorstelle, wie die armen Tiere ins Weltall geschossen werden und dort sterben...ich finde, so was hat niemand verdient! unschuldige Tiere sowieso nicht! Gab es nicht genug Kriegsverbrecher, die dies hätten tun können?
    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Es war sicher kein besonders guter Plan. Aber die Idee menschliche Sträflinge für solche Experimente zu benutzen passt in dieselbe Kategorie. Womit ich Ihre Empörung nicht nachvollziehen kann. Bekanntlich wurden bei uns im Wallis Sträflinge gezwungen an lebensgefährlichen Stellen mit untauglicher Ausrüstung an den Suonen (Wasserleitungen) zu arbeiten. Das ist jedoch auch schon sehr lange her und es war eine andere Zeit. Dass Ihre Idee aus dem Jahr 2017 stammt, ist hingegen echt schockierend