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«Der Fall Rappold» - Alpakrimi von Hans-Peter Gansner, Nr. 1

In den Sechziger Jahren in den Bündner Bergen. Die alte Mutter ist dem Rappold lästig geworden. Er will sie zur Bäsi Dora ins Dorf abschieben. Sie aber spricht von einem geheimen Vermögen, das sie ihm erst nach ihrem Tod geben will und nur, wenn er sich bis dahin um sie kümmert.

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Aber da ist kein Geld, muss er nach der Beerdigung feststellen. Nur das alte, verschuldete Wohnhaus, die «Halde». Schliesslich kauft der reiche Nachbar Johann Ruffner das kleine Anwesen - und wird seither vermisst. Der Fall wäre ungelöst geblieben, wenn nicht der Traum einer alten Frau die Polizei auf die richtige Spur geführt hätte.

«Der Fall Rappold» ist der erste Bündner Alpakrimi, den Hans-Peter Gansner 2001 für die Mundartsendung Schnabelweid geschrieben hat. Gewürzt ist diese kraftvolle Geschichte mit Musik der Fränzlis da Tschlin. Es liest der Autor selber.

Krimis aus dem Berglermilieu

Sie spielen alle im Hochtannatal, die Alpakrimis des Churer Autors Hans-Peter Gansner, im fiktiven und hunderteinundfünfzigsten der hundertfünfzig Bündner Täler. Dörflermentalität und Missgunst vergiften das Zusammenleben, modernes Leben prallt auf Traditionen, Unterländer sorgen im Oberland für Unruhe, Dorfkönige übervorteilen arme Älpler - aus diesem Stoff sind die sechzehn Geschichten geschneidert, die im Laufe der Jahre für die Schnabelweid entstanden sind. Das Herz des Autor schlägt dabei stets für die sozial und wirtschaftlich Unterprivilegierten.

Im Juli und August 2021 werden in der Mundartsendung auf SRF 1 fünf dieser Geschichten noch einmal ausgestrahlt. Passend zur Sommerzeit und im Gedenken an den kürzlich verstorbenen Autor Hans-Peter Gansner.

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