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Ausschnitt aus dem Buchcover «E Reis i d Nullziit» von Hans Rhyner-Freitag.
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«E Reis i d Nullziit.» Ein Glarnerdeutscher Roman von Hans Rhyner

«Dr Schang spintisiert», so der Untertitel dieses als «Simultanroman» bezeichneten Buches. Simultanroman deshalb, weil er zweisprachig verfasst wurde. Links auf jeder Doppelseite die hochdeutsche Fassung, rechts die glarnerdeutsche.

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«Dr Schang», das ist das Alter Ego des Autors Hans Rhyner-Freitag. Spintisieren meint konkret: Es wird über Gott und die Welt diskutiert und politisiert, es werden Anekdoten erzählt, man föppelt sich gegenseitig und sinniert darüber nach, warum das Glarnerland so ist, wie es ist. Die da miteinander reden, stammen aus ganz verschiedenen Zeitaltern.

Die Nullzeit

In einer nebulösen Nullzeit, wo Vergangenheit und Gegenwart zusammenfallen, treffen sich Glarner Persönlichkeiten von früher und heute: Der Glarner Bundesrat Joachim Heer aus dem 19. Jahrhundert, Marianne Dürst-Benedetti, vor 20 Jahren die erste Glarner Landammännin, der russische General Suworow, der 1799 mit seiner Armee durchs Glarnerland flüchtete, die Skirennfahrerinnen Vreni Schneider und Rösli Streiff. Eine glarnerische Kultursymphonie.

Buchtipp

  • Hans Rhyner-Freitag: «E Reis i d Nullziit. Dr Schang spintisiert.» Ein Simultan-Roman in Glarner- und Hochdeutsch. Bäschlin-Verlag 2015

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