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Corona-Impfung: Müssen wir solidarischer sein mit armen Ländern?

Während sich reiche, westliche Industrieländer ein Vorkaufsrecht für dreiviertel der Impfdosen weltweit gesichert haben, müssen die ärmsten Länder wohl noch lange auf Impfstoffe warten und weiter an den Folgen der Pandemie leiden. 

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Deshalb fordern immer mehr humanitäre Organisationen eine gerechtere Verteilung und prangern den grassierenden «Impfnationalismus» an.

Während die WHO von den reichen Ländern einen Impfstopp fordert, sobald Menschen über 50 Jahren geimpft sind, fordern arme Länder, dass die Pharmakonzerne temporär auf ihre Patente verzichten, damit möglichst schnell möglichst viel Impfstoff produziert werden kann.

Ist es richtig, dass reiche Länder junge, gesunde Menschen impfen wollen, bevor in armen Ländern Gesundheitspersonal und Risikopersonen geimpft sind? Oder braucht es bei der Corona Impfung dringend mehr Solidarität? 

Gäste in der Sendung: 

  • Jürg Utzinger, Direktor des Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Instituts und Professor für Epidemiologie
  • Ruth Humbel, Gesundheitspolitikerin und Präsidentin der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit SGK im Nationalrat 

Die Sendung «Forum» findet am Donnerstagabend um 20 Uhr auf Radio SRF 1 statt.

Ihre Kommentare https://www.srf.ch/radio-srf-1/forum/impfnationalismus-corona-impfung-braucht-es-mehr-solidaritaet-mit-armen-laendern fliessen in die Sendung ein.