Die drei ineinander verschachtelten Geschichten spiegeln sich gegenseitig. Sie vermitteln den Eindruck, in einem hologrammatischen System eingebunden zu sein und eigentlich ein- und dieselbe Geschichte in leicht verschobener Perspektive abzubilden. Insgesamt werden fünf Begegnungen geschildert, davon finden vier zwischen Männern statt. Die Gefühlslagen sind stets ambivalent und schwanken zwischen Angst, Eifersucht und überschwänglicher Zuneigung.
Der Text entstand zwischen 1904 und 1907. Er blieb Fragment und gehört zum erst posthum von Kafka-Freund Max Brod veröffentlichten Nachlass. Einige Passagen allerdings hat Kafka herausgelöst und als Kurzprosa in seine erste Buchveröffentlichung, «Betrachtung» von 1912/1913, aufgenommen.
Mit Torben Kessler (Ich), Stefan Roschy (der Bekannte), Helmut Krauss (der Dicke), Lars Rudolph (der Beter), Thomas Douglas (der Betrunkene), Mareike Sedl (das Fräulein) u.a.
Musik: Thorsten Soltau, Jannik Giger, Giovanni Di Stefano - Klavier: Lukas Huber
Hörspielfassung und Regie: Claude Pierre Salmony - Produktion SRF 2013 - Dauer: 61'
2/2: Samstag, 6.7.2013, 21.00 Uhr, SRF 2 Kultur
Der Text entstand zwischen 1904 und 1907. Er blieb Fragment und gehört zum erst posthum von Kafka-Freund Max Brod veröffentlichten Nachlass. Einige Passagen allerdings hat Kafka herausgelöst und als Kurzprosa in seine erste Buchveröffentlichung, «Betrachtung» von 1912/1913, aufgenommen.
Mit Torben Kessler (Ich), Stefan Roschy (der Bekannte), Helmut Krauss (der Dicke), Lars Rudolph (der Beter), Thomas Douglas (der Betrunkene), Mareike Sedl (das Fräulein) u.a.
Musik: Thorsten Soltau, Jannik Giger, Giovanni Di Stefano - Klavier: Lukas Huber
Hörspielfassung und Regie: Claude Pierre Salmony - Produktion SRF 2013 - Dauer: 61'
2/2: Samstag, 6.7.2013, 21.00 Uhr, SRF 2 Kultur