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«max15» – Kurze Hörspiele aus der freien Szene

Die freie Szene ist der «Humus» des Hörspielbetriebs. Aus ihr wachsen neue Ideen, neue Experimente, neue Talente.

Jedes Jahr wird bei den ARD Hörspieltagen in Karlsruhe auch der Wettbewerb «max15» abgehalten. Darin präsentieren sich Hörstücke der freien Szene. Es sind also Produktionen, die frei vom Mittun der Sendeanstalten von ARD, ORF oder SRF entstanden sind. Im Titel des Wettbewerbs ist die einzige Vorgabe an die eingereichten Stücke festgeschrieben: Die Produktionen dürfen eine Länge von 15 Minuten nicht überschreiten. Ansonsten sind alle Freiheiten in Form und Inhalt gegeben – und werden von den Hörspielbegeisterten in alle Richtungen ausgenutzt.

Jährlich werden über 100 Produktionen eingereicht – eine Fachjury (bestehend aus Hörspielverantwortlichen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie aus Mitarbeitenden des Zentrums für Kunst und Medien (ZKM) und der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG)) wählt daraus das Gewinnerstück.

Dieses Jahr geht der Preis an «Hysterektomie» von Franziska Stuhr und Katharina Fröhlich. Mit Verve, Ironie und Esprit schildert das Hörspiel das Schicksal einer Frau im Kampf um ihr Recht auf körperliche Selbstbestimmtheit.

SRF sendet neben dem Gewinnerstück drei weitere Kurzhörspiele aus dem Wettbewerb:
Das Hörstück «Stillstand» von Alaina Nugnis, in dem sich die Bewohner und Bewohnerinnen von Crimmitschau an ihre «Stadt der 100 Schornsteine» erinnern.
Ausserdem den Monolog «Ingo3000» von Ingrid Wenzel – die satirisch zugespitzte Autofiktion einer «Menschwerdung».
Und in «AM ENDE WIRD ALLES GUT UND WENN ES NICHT GUT IST DANN IST ES TROTZDEM DAS ENDE» von Tilman Böhnke und Alexander Scharf gibts ein Generationentreffen am morbidesten Arbeits- bzw. Praktikumsplatz, den man sich wünschen kann.

Produktion: freie Szene

Dauer: 58

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