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Zum Welt-Aids-Tag: «Adonis in New York» von Rosa von Praunheim

Armut, Arbeitslosigkeit, Kriminalität – dann Aids. Keine andere US-amerikanische Stadt ist in den Achtzigerjahren stärker vom neuen Virus betroffen als New York. Der Regisseur und Aktivist Rosa von Praunheim liefert ein wertvolles Zeitdokument aus einer Metropole, die stets im Wandel begriffen ist.

In den Achtzigerjahren lebt über eine Million Schwule in New York. Die Stadt ist voll mit Clubs für Homosexuelle, und die Szene zelebriert auch in der Öffentlichkeit ausgelassen ihre Sexualität. Doch dann grassiert die Aids-Welle und spült zig Menschen mit sich fort. Angst breitet sich aus und mit ihr die moralisierenden Predigten religiöser Fanatiker.

Mitten in diesem Klima treffen Rosa von Praunheim und Antonio «Adonis» aufeinander. Die Begegnung bildet den dokumentarischen Ausgangspunkt dieses Features und führt in die intime Sphäre einer Liebesbeziehung sowie einer Krankheit, mit deren Stigma Betroffene zusätzlich zu kämpfen hatten und haben.

Mit: René Schönberger und Rosa von Praunheim

Regie: Rosa von Praunheim - Produktion: WDR/NDR/RIAS 1987 - Dauer: 51

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