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Mit grösster Vehemenz und träumerischer Ruhe: Mahlers Fünfte

«Niemand kapiert sie!» Der verzweifelte Ausruf von Gustav Mahler stammt aus dem Jahr 1905 und meint seine fünfte Sinfonie. Heute, mehr als 120 Jahre später, ist davon keine Rede mehr. Gerade die Fünfte gehört zu Mahlers meistaufgeführten Werken.

Das Publikum, aber auch die Musikerinnen und Musiker lieben sie, denn sie gibt den individuellen Stimmen im Orchester vielfältige und auch herausfordernde Aufgaben. Alle im Orchester können sich einen glänzenden Platz holen.

Die Musik ist wie ein dichtes Geflecht, aber auch klar strukturiert mit den aufbäumenden und vorwärtstreibenden Klangströmen, den lauten und leisen Momenten. Und natürlich auch mit dieser unvergleichlichen Seeligkeit, die sich im berühmten Adagietto ausbreitet. Da entsteht eine Klangseligkeit, die problemlos neben dem grossen Schwung ihren Platz einnimmt. Denn Mahlers Fünfte ist vielschichtig und rauschhaft wie ein musikalischer Roman.

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 5 cis-Moll

Budapest Festival Orchestra
Iván Fischer, Leitung

Konzert vom 18. Mai 2025, Victoria Hall, Genève

Das Konzert steht bis 30 Tage nach Sendetermin zum Nachhören zur Verfügung.

Gespielte Musik

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