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Identitätspolitik mit Imagination. Jörg Scheller im Gespräch.

Mit Identität wird gerne Politik betrieben. Kunstwissenschaftler Jörg Scheller plädiert in einem Essay dafür, die Imagination dabei nicht aussen vor zu lassen. Die «Menschen sind Möglichkeitswesen», sagt er. Was er damit meint, erzählt er im Gespräch mit Noëmi Gradwohl.

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Die Emotionen gehen hoch, wenn mit Identität Politik betrieben wird. Jörg Scheller, Professor für Kunstgeschichte an der Zürcher Hochschule der Künste, versucht, Identität neu, anders zu denken. In seinem Essay «Identität im Zwielicht. Perspektiven für eine offene Gesellschaft» (Claudius Verlag) plädiert Jörg Scheller dafür, die Identitätspolitik zu überdenken und dabei auch den individuellen Möglichkeiten Platz einzuräumen. Er gesteht Menschen zu, eigensinnige und schöpferische Wesen zu sein, die über Imagination verfügen – das habe bisher wenig Platz bekommen, so der Autor.