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Zur Zukunft von Schweizer Klöstern und gemeinschaftlichem Leben

Vielen Klöstern fehlt der Nachwuchs, manche müssen fusionieren oder schliessen. Gleichzeitig sind Klöster beliebt und Teil unserer Kulturlandschaft. Auch ist gemeinschaftliches Wohnen wieder im Trend. Welche Formen braucht es also, dass Klöster als Orte alternativen Lebens zukunftsfähig sind?

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Das herkömmliche Klosterleben scheint an Attraktivität verloren zu haben: Klostergemeinschaften werden immer kleiner, oft weisen sie einen hohen Altersdurchschnitt auf. Gleichwohl sind die oft grossen Klosteranlagen beliebt, etwa als touristisches Ausflugsziel, als Kulturort oder auch als Geldanlage. Wird ein Kloster umgenutzt, weicht das monastische Leben meist einem kommerziellen, wenn etwa ein Kloster zum Hotel umgebaut wird.

Mit Angeboten wie «Kloster auf Zeit» oder sogenannten Stadtklöstern gibt es jedoch Versuche, kommunitäre Lebensformen weiterzuentwickeln. Nach wie vor suchen Menschen danach, Wohnen, Arbeit und Spiritualität miteinander verbinden zu können. Nur, wie geht Klosterleben heute und welche Formen bräuchte es, damit solche Orte nachhaltig und zukunftsfähig sind?

Bereits sind erste Transformationsprozesse im Gang, andere liessen auf sich warten und seien dringend nötig. Zu diesem Schluss kommen Mitglieder der Initiative «Klosterleben», Initiantin und Theologin Regula Grünenfelder, Raumplanerin Susanna Etter und Pater Andri Tuor vom Kloster Engelberg.

Mit ihnen diskutieren wir über die Zukunft von Schweizer Klöstern und stellen traditionsreiche Orte vor sowie Projekte, die alternative Wege eingeschlagen haben.

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