«Monster’s Paradise» ist sowohl inhaltlich als auch in der künstlerischen Umsetzung radikal. Das Musiktheater leuchtet auf politische Abgründe und auf den Zerfall von gesellschaftlichen Gewissheiten. Auf der Bühne stehen zwei Alter Egos der beiden Künstlerinnen Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek. Sie führen durch eine grotesk überzeichnete Welt, in der das titelgebende Monster gegen einen tyrannischen Herrscher kämpft. Musikalisch verbindet Neuwirth klassische Opernformen mit Film- und Popästhetiken. Regisseur Tobias Kratzer setzt das Werk multimedial in Szene. Das Spektakel fordert heraus, irritiert und überrascht. Muss Oper heute so sein, in einer Zeit, in der die Realität grotesker wirkt als alle Fiktion?
Inhalt
13.03.2026, 09:05 Uhr Oper «Monster’s Paradise»: Zwischen Groteske un
Die neue Oper von Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek im Opernhaus Zürich zeigt eine groteske Parabel auf Macht, Gewalt und den moralischen Zustand unserer Welt. Noch selten sei Oper so am Puls der Zeit gewesen, sagt SRF-Musikredaktorin Annelis Berger im Gespräch mit Host Felix Münger.
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