Ob der aus Basel stammende Berner Schriftsteller Christoph Geiser nun Motive aus der eigenen Kindheit und Jugend, aus dem Leben Goethes, des Marquis de Sade oder des Malers Caravaggio verarbeitet, leichte Literatur für den Strandkorb ist das nie. Geiser erfordert aufmerksames, teilnehmendes Lesen und belohnt mit Einblicken in verdeckte Schichten des Menschseins. Das tut er sprachlich immer wieder überraschend, von poetisch getragen bis provozierend krude. In seinem eben erschienen neuen Buch "Über Wasser - Passagen" geht Geiser schriftstellerisch neue Wege und befasst sich "nach jahrelanger Beschäftigung mit inneren Stoffen", wie er sagt, "für einmal mit den Begebenheiten der Aussenwelt". Geiser ist regelmässiger Musikhörer und hat sich auch schon essayistisch dazu geäussert. Was er gerne hört, erzählt er im Gespräch mit Charles Clerc.
[Hinweis: Die publizierten Daten stammen aus dem internen SRF-Archivsystem.]
[Hinweis: Die publizierten Daten stammen aus dem internen SRF-Archivsystem.]