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Desensibilisierung: Die Hautreaktion gibt an, worauf man allergisch ist.
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Allergiecheck im Spätsommer

Endlich können wir wieder durchatmen, die Pollensaison ist vorbei. Genau der richtige Zeitpunkt also, um doch wieder an die lästigen Allergien zu denken. Denn jetzt beugen wir für nächstes Jahr vor.

«Wenn die Allergiesymptome am stärksten sind, ist auch das Immunsystem sehr sensibel und aktiv», sagt Hausarzt Christoph Stirnimann. «Dies verfälscht die Resultate des Allergiechecks.»

Beim Allergiecheck werden diverse Allergen auf die Haut aufgetragen und mit einer feinen Nadel eingestochen. Ist die Person auf ein Allergen allergisch, reagiert die Haut ähnlich wie bei einem Insektenstich.

Um die Allergie zu bekämpfen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Vermeidungsstrategie: Wer zum Beispiel gegen Milben allergisch ist, soll es mit speziellen Bettbezügen versuchen. Wer Gräser meiden will, muss sich in der entsprechenden Saison anpassen.
  • Medikamente unterdrücken die allergische Reaktion. Hier gibt es auch homöopathische Möglichkeiten.
  • Desensibilisierung: Dies ist ein längerer Prozess. Zirka drei Jahre lang muss sich der Patient das Allergen, auf welches er allergisch reagiert, unter die Haut spritzen lassen. Anfangs wöchentlich, später monatlich. «So versuchen wir das Immunsystem des Patienten gegen die Allergie zu trainieren. Das Immunsystem also so umzupolen, dass es das Allergen sofort abbaut, bevor es zu dieser Fehlreaktion kommt, welche die Allergie auslöst», erklärt Christoph Stirnimann.

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