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Nationalratspräsident Martin Candinas.
Keystone
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«Höchster Schweizer» Candinas zelebriert das Rätoromanische

Als Präsident des Nationalrates ist Martin Candinas ein Jahr lang «höchster Schweizer». Der Bündner Mitte-Politiker will das Rätoromanische stärken, indem er auch im Rat seine Muttersprache spricht. Doch wem bringt das etwas?

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Am 7. Dezember wählt das Parlament unter der Aufsicht des neuen Nationalratspräsidenten Martin Candinas zwei neue Bundesräte. Der 42jährige Bündner ganz vorn im Saal will das Wahlergebnis jeweils auf Rätoromanisch verkünden. Und auch sonst will er seine Muttersprache prominent einsetzen bei seinen Auftritten. Was konkret will – und kann – der Nationalratspräsident damit bewirken?

Es wird ein spezielles Jahr werden, denn 2023 ist ein Wahljahr. Gut möglich, dass Nationalrätinnen und Nationalräte ihre Voten im Saal zu konkreten Geschäften immer wieder für Wahlkampf-Rhetorik nutzen werden. Wie will Candinas damit umgehen: Durchgreifen oder sich in Nachsicht üben?

Mitte-Politiker Martin Candinas nimmt Stellung in der «Samstagsrundschau» bei Eveline Kobler.

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