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Bei Petra Pascal war «Das Paradies ist noch nicht verloren»

Die deutsche Chanson-Sängerin Petra Pascal gab 1974 ein Lied heraus, das bis heute erschreckend aktuell wirkt. Es heisst: «Das Paradies ist noch nicht verloren.» Darin geht es um Umweltsorgen, Kriegsängste – und um die Frage, mit welchem Worten sie einem Kind diese aktuelle Welt erklären könnte.

Sie singt: «Soll ich sagen, Krieg ist Vergangenheit. Morgen trägt die Welt ein ganz neues Kleid.» Und: «Du bist im rechten Augenblick geboren. Das Paradies ist noch nicht verloren.» Dabei spielt sie auch mit Metaphern, die das Dilemma treffend ausdrücken, wenn sie dem Kind sagt, «du kannst dein Apfelbäumchen fröhlich pflanzen und mit uns tanzen, vergnügt auf dem Vulkan.» Wobei der «Vulkan» metaphorisch beschreibt, dass die Lage brenzlig ist.

Das Lied war Teil eines Konzeptalbums, das sich ganz dem Umweltschutz widmete. Dafür wurde Petra Pascal damals mit einem politischen Ehrenpreis versehen.

Die Komposition stammt im Original übrigens aus Italien und wurde von Iva Zanicchi gesungen: Es hiess «La Riva Bianca, la Riva Nera» - und erzählte vom Leben eines Soldaten an der Front, der mit dem Tod konfrontiert ist und an den Frieden zu Hause denkt.

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